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Druckpresse
Einsteiger-Handbuch Marketing-Tipps

10 Dinge, auf die du bei jedem Print-on-Demand-Service achten solltest

Von am 22. September 2021 Lesedauer: 7 Minuten

Der Einstieg in Print-on-Demand bedeutet, einen Print-Partner zu wählen, der am besten zu deinem E-Commerce-Business passt. Aber wie wählt man den besten Print-on-Demand-Service aus, wenn es so viele Optionen auf dem Markt gibt?

In diesem Artikel gehen wir auf die 10 wichtigsten Punkte ein, auf die du bei einem Partner achten solltest, um sicherzustellen, dass dein Online-Shop hochwertige Produkte und Dienstleistungen erhält. 

Bei der Auswahl eines Partners solltest du bedenken, dass du dein Geschäft möglicherweise später ausweiten möchtest. Ein späterer Wechsel des Print-on-Demand-Anbieters ist schwierig, da du dann dein Produktsortiment ändern müsstest. Behalte also diese 10 Dinge im Hinterkopf, wenn du nach Dienstleistern suchst.

1. Rentable Produkt- und Versandkosten

Welcher Print-on-Demand-Anbieter ist der beste für den deutschen Makrt? Um die Antwort zu finden, musst du Produkt-, Versand- und andere Kosten zwischen verschiedenen Anbietern vergleichen. 

Aber „am besten“ ist nicht gleichbedeutend mit „am günstigsten“. Ein höherer Preis für Print-on-Demand-Services kann bedeuten, dass du qualitativ hochwertige Produkte erhältst und den Zugang zu zusätzlichen Tools freischalten kannst. Das führt zu treueren Kunden und höheren Verkaufszahlen.

Einige Unternehmen verlangen eine monatliche Abonnementgebühr, was sich auf deinen Gewinn auswirkt, vor allem, wenn du gerade erst anfängst. Andere verlangen einen Prozentsatz des Endverkaufspreises – du zahlst also mehr, wenn du mehr verkaufst. 

Unabhängig davon, für welchen Print-on-Demand-Service du dich entscheidest, berechnet dir jedes Unternehmen die Kosten für Produkte und Versand für jede Bestellung. Das sind die Gesamtkosten für jedes Produkt, das du verkaufst.

Mache nicht den Fehler, die Versandkosten zu ignorieren. 

Behalte immer diese einfache Gleichung im Kopf:

Produkt + Versand = Gesamtkosten für Print-on-Demand

Der Produktpreis setzt sich in der Regel aus Material-, Abwicklungs- und Verpackungskosten zusammen. Bei einigen Dienstleistern werden die Produktkosten zusammengerechnet, bei anderen werden sie separat aufgeführt. Du musst also möglicherweise alle Kosten zusammenrechnen, um die Anbieter zu vergleichen.

Wähle einen Anbieter, der Pauschalpreise für den Versand anbietet, um zu vermeiden, dass sich die Versandgebühren in deinem Online-Shop ändern. Bei Pauschalpreisen handelt es sich um einen festen Versandpreis, der unter allen Umständen konstant bleibt. So wird das T-Shirt, das du heute verkaufst, nicht plötzlich um die Feiertage teurer.

Quelle: Printful

2. Große Produktpalette und gute Qualität

Selbst wenn du planst, deinen Online-Shop nur mit personalisierbaren T-Shirts zu eröffnen, lohnt es sich, einen Print-on-Demand-Service zu nutzen, der eine große Auswahl an Produkten bietet. Dann hast du die Möglichkeit, in Zukunft auch Nischenprodukte wie Mützen, Notizbücher oder Bademode in dein Sortiment aufzunehmen.

Das Material und die Druckqualität wirken sich auf den Endpreis aus. Auch die Qualität der bei der Herstellung verwendeten Materialien ist wichtig. Das bedeutet, dass du Stoffe, Farben und Fäden (für Stickereien und selbstgenähte Produkte) verwendest, die länger halten und gut aussehen. Deine Designs machen deine Marke zu etwas Besonderem, also solltest du bei der Druck- und Produktqualität keine Abstriche machen.

Bevor du dich also für das Endprodukt entscheidest, solltest du die Qualität testen, indem du ein Musterprodukt bestellst. So kannst du das Erlebnis deiner Kunden besser nachvollziehen – vom Bestellvorgang bis hin zum Erhalt des Endprodukts.

Sobald du den Artikel in den Händen hältst, achte genau auf Material, Farben und Textur. Wenn die Musterbestellung deinen Erwartungen entspricht, kannst du dir sicher sein, dass deine Kunden die gleiche Qualität erhalten. Dann kannst du erfahren, ob die Produktqualität den Kosten entspricht und der Druckpartner dein Geschäft wert ist.

3. Schnelle Lieferung

Die Geschwindigkeit des Versands ist eines der wichtigsten Kriterien, auf die Kunden vor dem Kauf achten.  

Die Abwicklung auf Nachfrage dauert zwar in der Regel länger, aber die Produkte sind das Warten wert. Jeder Artikel wird nach Bedarf hergestellt, sodass weniger Stoffabfälle anfallen als bei der herkömmlichen Herstellung. Dieser Aspekt ist für die Kunden des 21. Jahrhunderts besonders wichtig.

Du musst aber nicht auf einen schnellen Versand verzichten, wenn du einen guten Print-on-Demand-Anbieter hast. Es gibt zwei wesentliche Punkte, auf die du bei der Versandgeschwindigkeit deiner Print-Partner achten solltest.

Standort

Wenn du deine Produkte weltweit verkaufen willst, brauchst du einen Druckpartner, der weltweit liefern kann. Suche dir also einen Service mit Abwicklungszentren auf der ganzen Welt, um verschiedene Regionen schneller zu erreichen.

Abwicklung

Wie schnell der Print-on-Demand-Anbieter deine Aufträge abwickeln kann, wirkt sich auf die Liefergeschwindigkeit deiner Produkte aus. Wenn Produkte auf Nachfrage gedruckt werden, dauert die Lieferung länger. Wir haben also eine weitere Gleichung für dich, die du dir merken solltest:

Auftragsabwicklung + Versand = voraussichtliche Lieferfrist

Es ist sinnvoll, diese Gleichung im Hinterkopf zu behalten, denn so kannst du Lieferkostenvoranschläge effizienter vergleichen und, prüfen, welche Unternehmen einen schnellen Versand in deine spezifische Verkaufsregion anbieten.

Quelle: Printful

4. Mehrere Integrationen in E-Commerce-Plattformen

Die Integration mit einer E-Commerce-Plattform ist die Schnittstelle zwischen einem Print-on-Demand-Service und deinen Kunden. Etsy, Shopify, Amazon, Wix sind nur einige von vielen Plattformen, die du für deinen Shop nutzen kannst. Die Wahl einer oder mehrerer Plattformen, auf denen du Produkte verkaufen wirst, ist eine weitere wichtige Geschäftsentscheidung.

Du solltest sicherstellen, dass du deinen Shop nahtlos in den Print-on-Demand-Service integrieren kannst. Auch wenn du vielleicht erst einmal nach einer bestimmten Plattform suchst, solltest du dir auch andere E-Commerce-Shops auf der Liste ansehen.

Stelle dir vor, du verkaufst auf einem Marktplatz wie Etsy. Vielleicht möchtest du eines Tages deinen eigenen Online-Shop haben. Wenn der von dir gewählte Print-on-Demand-Service die Möglichkeit bietet, mehrere Shops an einem Ort zu verwalten, ist das Hinzufügen eines neuen Shops ganz einfach.

5. Druckinnovationen und Personalisierungstechniken

Es ist ein gutes Zeichen, wenn ein Print-on-Demand-Service ständig in modernste Drucktechnologie investiert, denn es zeigt, dass dem Anbieter die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen am Herzen liegt. Aber in der Welt des Print-on-Demands kannst du weit mehr als nur Druckerzeugnisse verkaufen. 

Ziehe eine Reihe von Personalisierungsoptionen für deine Designs in Betracht – Stickerei, Direct-to-Garment (DTG) und Siebdruck, Sublimation, Gravur und andere. Du wirst die Möglichkeit haben, deinen Online-Shop mit verschiedenen Produktstilen zu diversifizieren.

Wenn du verschiedene Produkte wie T-Shirts, Tassen und Halsketten verkaufen möchtest, benötigst du einen Print-on-Demand-Service, der auf das jeweilige Produkt zugeschnittene Techniken anbietet. Während die meisten Dienstleister beispielsweise DTG-Druck für ihre T-Shirts anbieten, kann nicht jeder Print-on-Demand-Anbieter die Gravur von Halsketten anbieten. Wenn ein Druckdienstleister nicht über die Maschinen für die Gravur von Halsketten verfügt, kannst du deinen Kunden dieses Produkt nicht anbieten.

6. Transparente Kommunikation

Offene Kommunikation ist der Schlüsselfaktor. Der von dir gewählte Print-on-Demand-Anbieter ist für deine Produkte verantwortlich, daher sollte das Unternehmen offen und ehrlich mit dir umgehen. 

Das bedeutet nicht nur, dass er dich über neue Funktionen und Produkte informiert, sondern auch, dass er zu Fehlern steht, dich über nicht vorrätige Produkte informiert oder dich über andere Probleme aufklärt.

Es ist wichtig, einen Partner zu haben, der mit unerwarteten Situationen umgehen kann, wenn es ein Problem gibt. Werfe einen Blick auf Kundenrezensionen und die Online-Kommunikation von Unternehmen. Das sollte dir einen Einblick geben, wie gut sich Unternehmen in schwierigen Situationen schlagen.

7. Qualität des Kundendienstes

Die Kommunikation zwischen dir, deinem Kunden und einem Print-on-Demand-Service erfolgt in drei Richtungen.

Du solltest dich vergewissern, dass dein Partner im Falle eines Problems schnell reagiert. Es ist schwierig, den Kundendienst zu testen, bevor du dich tatsächlich für einen Dienst anmeldest, aber du kannst dich trotzdem mit dem Kundensupport des Unternehmens in Verbindung setzen, um ein kurzes Gespräch zu führen. So findest du heraus, wie der Dienstleister mit seinen Kunden umgeht.

Wenn du mit einem POD-Service arbeitest, der rund um die Uhr erreichbar ist, kannst du eventuelle Fehler viel schneller beheben.

8. Gute Bewertungen und sozialer Beweis

Bevor sie mit einem Unternehmen Geschäfte machen, schauen sich 92 % der Kunden Online-Bewertungen an. Das ist nichts Neues oder Bahnbrechendes, denn heute sind Bewertungen auf Internetplattformen überall auf der Welt leicht zugänglich.

Die Website des Unternehmens ist die erste Anlaufstelle, und die Anzahl der Bewertungen ist entscheidend. Ein Durchschnitt von 4,5 von 5 Sternen bei mehr als 2.000 Bewertungen ist weitaus beeindruckender als eine 5 von 5 Sternen bei nur 20 Bewertungen.

Der soziale Beweis ist ein guter Indikator für die Qualität eines Druckunternehmens. Je mehr Menschen einen Print-on-Demand-Service öffentlich befürworten, desto vertrauenswürdiger ist er. 

Ein weiterer guter Ort für die Suche nach Feedback sind soziale Medien. Du wirst hier höchstwahrscheinlich eine Mischung aus guten und schlechten Bewertungen finden, also lies dir ein paar davon durch, um die Erfahrungen der Kunden besser zu verstehen.

Kunden scheuen sich nicht, ihre Meinung zu äußern, und so kannst du alles über ihre Erfahrungen mit Produkten, Preisen und dem Service selbst herausfinden.

9. Branding (Markenbildung)

Dein Marke verleiht dir eine Stimme in einem Meer von Wettbewerbern. Wenn du jedoch keine Kontrolle über die Produktion hast, können deine Branding-Optionen begrenzt sein. Die meisten Print-on-Demand-Services sind „White-Label“, d. h. deine Kunden werden nur deine Marke sehen. Aber wie sieht es mit zusätzlichen Branding-Optionen aus, die die Glaubwürdigkeit deiner Marke stärken?

Da jeder Print-on-Demand-Service unterschiedliche Branding-Optionen bietet, musst du herausfinden, mit welchem Dienst du deine Marke besser sichtbar machen kannst.

Dabei gibt es zwei Dinge zu beachten: das Branding deiner Produkte und die Verpackung. Im Idealfall solltest du dich für einen Print-on-Demand-Service entscheiden, der beides anbietet.

Am häufigsten wird das Branding auf Produktetiketten, Anhängern und dem Produkt selbst angebracht. Denke nur an die großen Designer – sie sorgen dafür, dass man auf sie aufmerksam wird, indem sie jedes Produkt mit ihren Markenzeichen versehen. In ähnlicher Weise kannst du die gleiche Sichtbarkeit anstreben, wenn du dein Markenbewusstsein mit jedem Produkt aufbaust.

Wenn du online einkaufst, fehlt dir der physische Kontakt und das Gefühl für die Marke. Das ist der Hauptgrund, warum Unboxing (Englisch) im Internet zum Trend geworden ist. Außerdem investieren 89 % der digitalen Marken (Englisch) in die Personalisierung des Kundenerlebnisses, sodass die Markenbildung ebenfalls von entscheidender Bedeutung ist, um mit dem Markt Schritt zu halten.

Print-on-Demand-Anbieter holen auf, indem sie personalisierte Produktverpackungen anbieten. Halte also Ausschau nach Diensten, die Bestellungen mit deinem Logo, Beipackzetteln, individuellen Verpackungen oder anderen Details versehen können.

Deine Marke kann im Internet über Nacht zum Erfolg werden, wenn du ein Unboxing-Erlebnis schaffst, das auf Instagram oder TikTok zu sehen ist und das die Leute gerne teilen. Du brauchst nur den richtigen Dienstleister, der das möglich macht.

Quelle: Printful

10. Transparenz und soziale Verantwortung

In der heutigen Welt ist es schwer, die Auswirkungen des Klimawandels zu ignorieren. Wir alle müssen uns unserer Rolle und des Fußabdrucks, den wir hinterlassen, bewusst werden. Doch die Industrie muss mit gutem Beispiel vorangehen, da sie den größten Einfluss auf unsere Umwelt hat.

Print-on-Demand-Anbieter in Deutschland und auch weltweit gehen bereits einen Teil des Problems an, indem sie Produkte anbietet, die erst nach Eingang einer Bestellung hergestellt werden, aber es ist noch ein weiter Weg zu gehen. Achte bei der Recherche und beim Vergleich von Nachhaltigkeitsplänen darauf, ob das Unternehmen:

  • Nachhaltige Materialien verwendet
  • Ein System eingeführt hat zur Verringerung von Restbeständen 
  • Bei der Produktion entstehende Abfälle einschränkt
  • Aktiv die CO2-Emissionen reduziert

Bereit, den besten Print-on-Demand-Anbieter zu wählen?

Vergrößere dein Business. 

Diesen Satz hörst du wahrscheinlich ständig. Selbst wenn du noch ganz am Anfang stehst, brauchst du bereits einen langfristigen Plan für dein Business. Dein Print-on-Demand-Anbieter befasst sich mit wichtigen Elementen deines Unternehmens. Stelle also sicher, dass dein Partner dir helfen kann, deine Ziele zu erreichen.

Abhängig von deiner Unternehmensstrategie kann Wachstum verschiedene Dinge bedeuten, z. B. das Hinzufügen neuer Produkte oder der Sprung in neue Märkte. Die besten Print-on-Demand-Services geben dir alle Werkzeuge zur Hand, um zu tun, was immer du möchtest.

Jetzt ist es an der Zeit, deinen Teil beizutragen! Vergleiche Print-on-Demand-Services und wähle deinen zukünftigen Print-Partner.

Amanda is a Content Marketing Specialist at Printful and her experience in the arts and media helps her to dig into all creative aspects of writing. She likes to lead people into a discussion and doesn’t shy away from personal or professional challenges.

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