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Erfolgsgeschichten

The Dark Tenor: Print-On-Demand als Zukunft des Musik-Merchandisings

Von am 4. August 2021 Lesedauer: 4 Minuten

Der amerikanische Sänger Billy Andrews, der mittlerweile in Berlin lebt, ist unter dem Namen The Dark Tenor als Brückenbauer zwischen Klassik, Pop und Rock bekannt. Mit mehr als einer viertel Million verkauften Alben (Goldstatus) und mehreren Top 10 Album-Chart-Platzierungen gehört er zu einem der erfolgreichsten Künstlern in diesem Genre. 

Seit März 2021 verkauft Billy sein Merchandise erfolgreich mit Printful. Im Zuge dessen haben wir mit ihm über seine Anfänge, das Merch Business für Musiker und seine Erfahrungen mit Printful gesprochen. 

Unser Gespräch wurde in der Länge und für Prägnanz geringfügig überarbeitet.

Der ausgebildete Opernsänger, der schon in seiner Kindheit im Dresdner Knabenchor sang, möchte mit seiner Musik den Zugang zur Klassik attraktiver gestalten, indem er sie mit der Attitüde der Rock- und Popmusik und dem Sound der Gegenwart verknüpft. 

Sein Debütalbum Symphony of Light erschien 2014 und war mehrere Wochen in den deutschen Albumcharts vertreten. Seitdem veröffentlichte er erfolgreich vier weitere Alben, tourte durch ganz Deutschland und gründete seine eigene Plattenfirma, Red Raven Music. Diese berät Künstler bei der Erstellung von Homepages, dem Verkauf von Merchandising, Musik- und Filmproduktionen und vielem mehr. Uns gab er einen kleinen Einblick in die Musikindustrie.

Musikindustrie 2021

Die Haupteinnahmequelle für Musiker besteht heutzutage in Live-Auftritten. Dies liegt vor allem daran, dass Musik vorrangig gestreamt wird und Fans kaum noch physische Kopien kaufen. Als mit Anfang der Pandemie diese Haupteinnahmequelle weg brach, nutzte Billy die Chance und fokussierte sich auf den Verkauf von Merch-Artikeln.

Viele Künstler verkaufen ihr Merch nicht selbst, sondern geben diese Aufgabe in die Hände externer Merchandise-Unternehmen, die die Produkte dann gestalten und vertreiben. Billy erzählt, dass dies eindeutige Nachteile mit sich bringt. Er habe während seines 3 Jahres Vertrags mit einem Merchandiser lediglich 30 % des Umsatzes erhalten und konnte nicht auf Daten seiner Fans zugreifen. 

„Kaum ein Künstler verkauft sein Merchandise selbst und schon gar nicht über die eigene Website. Das Merch Business ist weit weg vom E-Commerce und man hat als Künstler wenig Vorteile.”

Nach dem Auslaufen seines bisherigen Vertrags und vielen Verhandlungen mit Merchandisern entschied Billy sich schließlich dazu, sich selbst um seine Merchandise-Verkäufe zu kümmern. Er recherchierte, wie er Umsätze generieren kann, direkt mit Fans in Kontakt treten und trotzdem die Abwicklung und Versand abgeben kann. Schließlich stieß er auf Printful. 

„Ich kann das System gar nicht genug loben. Der ganze Prozess bis zum Hochladen der Produkte auf den eigenen Shop ist kinderleicht und geordnet. Meine Fans loben die tolle Qualität der Produkte und wenn doch mal etwas fehlerhaft sein sollte, ist der Kundenservice einfach Bombe!”

Quelle: The Dark Tenor Shop

Den Ton treffen: Billy’s Marketing Strategie

Billy ist vielseitig interessiert, neben seiner Leidenschaft für Musik begeistert er sich vor allem für neue Technologien. Er fuchst sich gerne in Dinge hinein, hat beispielsweise eine Geige mit einem 3D-Drucker hergestellt. Vor Start seines E-Commerce Businesses hat er sich als Digital Marketer zertifizieren lassen und eine effiziente Marketing-Strategie ausgearbeitet. 

Hierbei ist vor allem die Zielgruppe, der sich Billy sehr eng verbunden fühlt, wichtig. Über Instagram und Facebook ist er gerne im direkten Austausch mit seinen Fans. Diese sind größtenteils weiblich, zwischen 35 und 59 Jahre alt, haben 2 Kinder und ihr Kaufverhalten ist vergleichbar mit dem eines Heavy Metal Publikums. 

Diese Infos hat er an unser Printful Design Team weitergeleitet, die ihm nach seinen Wünschen und zur Zielgruppe passende Designs erstellten. Mehr über die Printful Design-Services erfährst du hier (Englisch). Billy ist begeistert von den Motiven, die unsere Grafikerinnen für seinen Shop entworfen haben und er freut sich darauf, für weitere Motive mit ihnen zusammenarbeiten. 

„Marika und Amanda haben wirklich großartige Arbeit geleistet und tolle Designs erstellt. Es war wirklich einfach und ich kann die beiden nicht genug loben.”

Print-on-Demand hat den großen Vorteil, dass die Produkte erst auf Anfrage abgewickelt werden. Daher möchte er in Zukunft ein bisschen mit seinen Design experimentieren und versuchen, mit weiteren Motiven neben seinen Stamm-Fans auch allgemeine Klassikliebhaber abzuholen. 

Billy ist überzeugt von Printfuls breiter Produkt-Palette, es sind nicht nur Hoodies und T-Shirts, die er verkauft, sondern besonders die Leggings mit Allover-Druck erfreuen sich hoher Beliebtheit. Als einer seiner Fans unter seinem Instagram Post kommentierte, wie cool es wäre, The Dark Tenor Flip-Flops zu haben, dauerte es keinen Tag und nun war auch dieses Produkt in seinem Store erhältlich.

Quelle: The Dark Tenor Shop

Hier spielt die Musik

Die meisten seiner Fans kommen aus der DACH Region. Allerdings gewinnt er neuerdings auch zahlreiche Fans in Italien. In Zukunft will er auch den Markt in Asien erobern, da er dort viel Potential für seine Brand sieht. Aktuell arbeitet er aber neben dem Ausbau seines Online-Shops, auch an der Veröffentlichung weiterer Musik.

Der Autor und Musikindustrie-Experte Carl Hitchborn ist ein Vorbild für Billy. Dieser  kritisiert die Tatsache, dass im Musikbusiness häufig nicht die Interessen der Künstler im Vordergrund stehen, sondern die ihrer Labels oder Partner. Durch die Zusammenarbeit mit Printful hat The Dark Tenor volle Kontrolle über seine Merch-Verkäufe. 

Der Musiker ist Fan von Printfuls White-Label Produkten, trotzdem erzählt er anderen Künstlern gerne von der Zusammenarbeit mit Printful. „Wenn ich von Etwas überzeugt bin, dann möchte ich das Konzept unterstützen und es können alle mitbekommen.”  

„Print-On-Demand ist in Deutschland noch nicht ganz angekommen.”, sagt er. Überzeugt von Printfuls Services möchte er nun mehr Musiker dazu motivieren, ihre Merch-Verkäufe selbst in die Hand zu nehmen. 

Billys Top 3 Tipps für andere Store Besitzer

Billy hat uns im Interview noch seine Tipps für andere Store Betreiber verraten, diese teilen wir hier mit dir: 

1. Hab keine Angst, Neues und vielleicht Außergewöhnliches auszuprobieren!

Dank Print-on-Demand zahlst du erst, sobald eine Bestellung in deinem Shop eingeht. Das heißt, falls deine Kunden kein Interesse an den neuen Produkten haben, zahlst du nicht drauf und vielleicht werden sie ja zum Verkaufsschlager. Probieren geht über Studieren! 

Wenn du nicht sicher bist, welche Produkte zu deinem Shop passen, helfen wir dir hier bei der Auswahl. 

2. Nimm Ideen deiner Kunden auf und setze sie kurzfristig um. 

Deine Kunden werden deinen Shop umso mehr lieben, wenn du sie an der Kreation deiner Produkte teilhaben lässt. Geh auf ihre Wünsche und Vorschläge ein. Es kann sich lohnen, sie nach Feedback zu fragen und im aktiven Austausch zu stehen. 

3. Never settle for less!

Mehr gibt es dazu nicht mehr zu sagen.

Wir danken Billy Andrews für das Gespräch und die spannenden Einblicke wünschen weiterhin viel Erfolg!

Welche Erfahrungen hast du mit dem Starten eines Online-Stores gemacht? Hast du Fragen an Billy? Bitte teile diese in den Kommentaren mit uns!

Paula ist bei Printful als Praktikantin im Content Marketing tätig. In einem internationalen Umfeld zu arbeiten, war schon immer eines ihrer Ziele. Ihre Leidenschaft für Sprachen, interkulturelle Kommunikation und Marketing-Themen deckt sich mit ihrem Bachelorstudium Kulturwirtschaft, das sie bald abschließen wird.

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