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Marketing-Tipps

SEO: Was ist das und warum ist es wichtig

Von am 26. Oktober 2020 Lesedauer: 11 Minuten

Als ich meinen ersten professionellen Blog Eintrag schrieb, wurde mir gesagt, es muss SEO perfekt sein. Ich wusste zwar was SEO ist, aber nicht wie man es perfektioniert. Daher möchte ich dir helfen die ersten Grundschritte schnell und einfach zu lernen.

Kurz gesagt, SEO bewirkt, dass deine Seite in den Suchmaschinen gefunden wird und höher angezeigt wird, als die von anderen und dadurch mehr Internet-Nutzer auf deinen Store gehen, als auf den Store anderer. 

Wenn du deinen Store mit Etsy erstellt hast, sieh dir unseren detaillierten Tipps für Etsy SEO an.

Was ist SEO?

SEO steht für Search Engine Optimization, also Suchmaschinenoptimierung. 

Suchmaschinen sind so aufgebaut, Nutzern relevante und umfassende Inhalte zur Verfügung zu stellen. Um den Dienst zur ersten Anlaufstelle für Nutzer zu gestalten, muss jede Suche ideal optimiert sein, um die richtigen Ergebnisse zu zeigen. Hierfür gibt es immer-ständig ändernde und verbesserte Algorithmen, die die Ergebnisse je nach Nutzeranfragen ordnen.

Durch die Verwendung von Bots (eng. „Crawler”) durchsuchen Suchmaschinen das Internet und analysieren alle Inhalte, die sie finden können. Die gesammelten Informationen werden dann in den Suchindex aufgeführt.

Dieser Index wird dann dazu verwendet, dem Algorithmus der Suchmaschine dabei zu helfen, abzuschätzen, wie relevant die einzelnen Inhalte für die Suchanfragen sind. Der Algorithmus bestimmt, wie hoch eine Seite für bestimmte Schlüsselwörter eingestuft wird.

Beispiel für Anfragen in der Suchmaschine Google

Google listet unsere Homepage als die Nummer 1 der unbezahlten Suchergebnisse zu diesem Thema auf.

Dein Ziel sollte sein, in Suchergebnissen ganz oben zu stehen. Dies hilft, Verkäufe zu steigern, indem du für organischen Traffic auf deine Website lenkst. 

SEO Glossar

SEO, wie die meisten internet- und computerbasierten Themen, sind hauptsächlich auf Englisch. Hier findest du eine Übersicht mit den gängigsten Begriffen und was sie bedeuten.

Search index (Suchindex): Eine Datenbank, die durch Crawlers quer über das ganze Internet zusammengefügt wurden. Suchmaschinen-Algorithmen verwenden diese Datenbank, um die besten Suchergebnisse aufzulisten. 

Keywords (Schlüsselwörter): Die wichtigsten oder Hauptwörter deines Inhalts. Als Beispiel: Du erstellst eine Seite für Weihnachtspullover, deine Keywords könnten „Weihnachtspullover”, „Ugly Christmas Sweater”, „lustige Weihnachtspullover” oder „Weihnachtspullover Damen” sein.

Search Queries (Suchanfragen): Das was Internet Nutzer in die Suchmaschiene eingeben. Dies kann ein einziges Keyword sein oder ein kompletter Satz, welcher mehrere enthält: wie „Weihnachtspullover” oder „Wo kann ich Weihnachtspullover kaufen”. Der Unterschied zwischen Search Queries und Keywords ist, dass Search Queries durch Nutzer auf der Suche nach etwas bestimmten angewendet werden und Keywords strategisch auf der Website eingebaut werden.

Search Intent (Suchabsicht): Der Hintergrund der Anfrage des Nutzers. Als Beispiel: Wenn ich nach „Käsekuchen Rezept” suche, möchte ich eine kurze Anleitung für einen köstlichen Kuchen und kein gesamtes Backbuch. Suchmaschinen versuchen diese Absicht des Nutzers zu erkennen und die Suchergebnisse dementsprechend anzupassen. Google legt viel Wert diesen Search Intent so gut wie möglich zu optimieren.

Search Volume (Suchvolumen): Die Metrik, die die durchschnittlichen monatlichen Suchvorgänge eines Keywords darstellt. Mit Hilfe des Search Volumes kannst du das ungefähre Interesse an einem Thema oder Produkt überprüfen.

Keyword Difficulty (Schwierigkeitsgrad des Schlüsselwortes): Beschreibt, wie schwierig es ist, ein Ranking für ein Keyword oder eine Suchanfrage zu erstellen. Die KD wird mit einer Zahl zwischen 0 und 100 berechnet, wobei 0 die am wenigsten schwierige Zahl ist. Je höher der Schwierigkeitsgrad, desto größer ist der Wettbewerb um einen Platz in den Top 10 der Suchergebnisse für diesen Suchbegriff.

Keyword cannibalization (Schlüsselwort Kannibalisierung): Wenn mehrere Seiten deiner Domain für die gleichen Keywords ranken. Dadurch stehst du mit dir selbst im Wettstreit und die Positionen deiner Webseiten werden unsicher.

Backlinks: Links von anderen Seiten, die zu deiner führen. Backlinks können den Verkehr zu deiner Website, deine Domain-Autorität (die Glaubwürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit der Seite) stärken und deine Chancen auf einen höheren Ranking in den Suchergebnissen erhöhen. Backlinks können so erworben werden:

Organisch: Andere Seiten verlinken freiwillig zu deinem Inhalt 

Manuell: Du kontaktierst andere Seiten (auch bekannt als Linkbuilding)

Linkbuilding (Linkaufbauung): Der Vorgang, bei welchem Backlinks manuell erworben werden. Dein Fokus sollte stets darauf liegen, großartigen Inhalt zu erstellen, zu welchem andere freiwillig verlinken möchten. Dennoch kann ein gewolltes Linkbuilding hilfreich sein das Beste aus deinen Inhalten herauszukriegen, indem du sie vermarktest. Tritt mit anderen Seiten in Kontakt, welche relevant für deine Seiten sind und biete ihnen wertvolle, linkbare Ressourcen.

Linkbuilding Leads (Linkbuilding-Anhaltspunkte): Autoren oder Bearbeiter von Seiten, auf welchen du einen Link zu deiner Seite aufgeführt haben möchtest.

Meta Tags (Metadaten Kennzeichen):  Die Beschreibung deiner Seite, welche in den Suchergebnissen aufgeführt werden. Die zwei Hauptbestandteile sind der Meta Title (Metadaten-Titel) und Meta Description (Metadaten-Beschreibung). Siehe unten:

Beispiel für Meta Title und Meta Description

Wenn du programmieren kannst, kannst du mit Meta-Keywords, Robots, Content Type und anderen Meta-Tag-Funktionen spielen, auf die nur im Seitencode zugegriffen werden können.

OG image (OG BILD): Steht für „Open Graph Image” (Offenes Diagramm Bild); das Bild, welches angezeigt wird, wenn der Link auf einem sozialen Netzwerk geteilt wird.

Beispiel wo du ein OG Image siehst. Quelle: Facebook

Image tags/ Alt text (Bildkennzeichen/ Alt-Text):  Daten, die den visuellen Inhalt in Worten erklären. Google-Crawler können nur geschriebene Informationen lesen, sie können keine Bilder übersetzen. Alt-Text wird auch verwendet, um Informationen für sehbehinderte Nutzer bereitzustellen.

Die meisten Plattformen, wie WordPress im folgenden Beispiel, verfügen über eingebaute Medienbibliotheksfunktionen, mit denen Dateiinformationen einschließlich Alt-Texten bearbeitet werden können.

WordPress Editor für Bild-Dateiinformationen, Quelle: WordPress

SEO Tipps für E-Commerce

Um das SEO-Glossar ins rechte Licht zu rücken, habe ich für dich einen Leitfaden erstellt, um das Beste aus dem Suchmaschinen-Traffic herauszuholen.

1. Recherchiere deine Keywords 

Die Recherche sollte dein erster Schritt zur Erstellung neuer Kampagnen, Landing-Pages oder zum Brainstorming von Produkt- und Inhaltsideen sein. Das Ziel ist es, Keywords mit allen folgenden Elementen zu finden:

  • Hohes Suchvolumen (über 1000)
  • Niedrige Keyword Difficulty (unter 20)
  • Relevant zu deinem Product/Inhalt

Viele beliebte Keywords haben einen hohen Schwierigkeitsgrad. Um für diese zu ranken, musst du entweder ein Branchenführer sein oder stark in Werbung investieren.

Es ist wahrscheinlicher, dass du Traffic generierst, wenn du dich auf Keywords mit einem geringen Schwierigkeitsgrad und hohem Suchvolumen konzentrieren.

Als Beispiel: Ein Keyword für welches jede Online-Boutique ranken möchte: „damenmode”

„damenmode” Keyword Metrics Übersicht, Quelle: Ahrefs

Ein Suchvolumen von 15.000 ist sehr verlockend, das bedeutet, dass es ungefähr 15.000 Mal im Monat aufgerufen wird. Es mag nach einer guten Möglichkeit klingen, Kunden zu erreichen, aber werfen wir zuerst einen Blick auf die Konkurrenz.

Google Suchergebnis für „damenmode”

Die ersten unbezahlten Ergebnisse gehören zu Heine, Zalando, und aboutyou. Diese Marken sind allgemein bekannt, und deshalb gibt Google ihnen die Oberhand, wenn es um große Suchbegriffe geht. 

Als kleines Unternehmen, das versucht, sich bei „Damenmode” etablieren möchte, wird es dich viel Zeit und Mühe kosten, die sich am Ende vielleicht nicht auszahlen. Ich empfehle, dich an einen kleinere Balance von hohem Volumen und geringem Schwierigkeitsgrad zu halten. Schauen wir uns „t shirts damen” an.

„T Shirts Damen” Keyword Metrics Übersicht, Quelle: Ahrefs

Dies könnte leicht unter „damenmode” fallen, aber wie du siehst, ist die Schwierigkeit wesentlich geringer. Auch wenn das Suchvolumen fast 5 Mal geringer ist als bei „damenmode”, ist 3.000 immer noch recht hoch. 

Je kleiner dein Store ist, umso schwieriger ist deine Chance für große Keywords zu ranken. Prüfe dein Domain-Rating, um zu prüfen, ob du gegen große Domains antreten kannst. Wenn dein Rating zu gering ist versuche diese durch Backlinks zu erhöhen. Sollte deine Domain ein geringes Rating haben, konzentriere dich auf mehr detaillierte Keywords, mit weniger Konkurrenz.

Printfuls Domain-Rating (DR), Quelle: Ahrefs

2. Optimiere deine Produktlisten 

Für Besitzer von Online-Stores sind die Produktauflistungen der wichtigste Teil des Inhalts ihrer Seite. Hier können Nutzer deine Produkte am besten kennenlernen und eine Entscheidung treffen. Um sicherzustellen, dass deine Produkte in Suchmaschinen sichtbar bleiben, solltest du Folgendes beachten.

2.1 Produktbezeichnung

Unabhängig vom Suchalgorithmus haben alle Marktplätze und E-Commerce-Plattformen eines gemeinsam. Die ersten 2 bis 3 Wörter, die im Titel verwendet werden, sind die wichtigsten und bestimmen, für was du am höchsten ranken wirst. Die meisten Plattformen bieten eine begrenzte Anzahl von Zeichen für Titel, wähle sie also mit Bedacht.

Das bedeutet, dass du den Mittelweg zwischen allgemeinen und spezifischen Keywords einschlagen solltest. Finde Begriffe, die dein Produkt beschreiben und gib dem Produkt eine Chance, gefunden zu werden.

Produktbezeichnungen sind nicht der richtige Ort für ausgefallen Fremdwörter, halte es so einfach wie möglich.

Beispiel für eine Produktbezeichnung auf dem Etsy-Marktplatz, Quelle: Etsy

Hier die ersten drei Wörter „Handgemachte keramiknapf katze” sind eher generell, beschreiben aber das Produkt perfekt. So raffiniert es auch klingen mag, niemand wird jemals nach „dekadentes Behältnis für Tiernahrung” suchen.

2.2 Produktbeschreibung

Hier kannst du ein bisschen kreativer werden. Verwende Keyword Research und Fantasie, um eingängige, aber suchfreundliche Beschreibungen zu finden. Hebe in diesem Abschnitt hervor, was dein Produkt exklusiv macht.

Hier ist ein Beispiel für eine gut verfasste Produktbeschreibung auf Etsy für eine Müslischale.

Beispiel für eine Beschreibung eines Produktangebots auf dem Etsy-Marktplatz, Quelle: Etsy

Der Ladenbesitzer beschreibt den Artikel anhand von Produktspezifikationen, die auch als Keywords für das Ranking verwendet werden. Achte beim Verfassen der Beschreibung auf Merkmale, die dein Produkt auszeichnen.

Die wichtigste Regel für diesen Abschnitt ist, sicherzustellen, dass alle deine Produktbeschreibungen eindeutig sind. Unabhängig davon, ob sie sich innerhalb derselben Domäne oder in verschiedenen Domänen befinden, Suchmaschinen hassen doppelten Inhalt.

Dazu gehört auch das Kopieren von Informationen von den Produktseiten deiner Lieferanten, wie z. B. Printful. 

Unsere Standardbeschreibungen sind eine Möglichkeit für dich, das Produkt besser zu verstehen. Deine Kunden und Online-Suchmaschinen werden die von dir geschriebenen Beschreibungen bevorzugen!

3. Erstelle sowohl SEO- als auch benutzerfreundliche Inhalte

Produktseiten sind sehr wertvoll, aber es gibt aufgrund von Zeichenbeschränkungen weniger Möglichkeiten für Keywords.

Denk daran, dass du deine Seite nicht mit Keywords überhäufen solltest. Diese Praxis – bekannt als Keyword-Stuffing – führt oft zu einer Google-Strafe, die den organischen Verkehr zu deiner Seite stoppen könnte.

Um größere Keyword-Gründe sicher abzudecken, empfehle ich dringend, Zeit in umfangreichere Inhalte wie Blogs, Landing Pages, Infografiken und mehr zu investieren (falls deine E-Commerce-Plattform dies zulässt).

Hier sind 4 SEO-Best-Practice-Beispiele für das Verfassen von Inhalten, damit du bei Google auf der guten Seite stehst.

3.1 Baue Keywords in die Titel ein

Titel sind die SEO-Elemente mit der größten Power. Aus diesen Gründen:

  • Sie sind der Hauptteil deiner Seiten-Crawler, mit denen sie analysieren, worum es auf deiner Seite geht.
  • Sie vermitteln dem Benutzer einen ersten Eindruck deiner Website in Suchmaschinen, Social Media-Beiträgen und sogar in den Tabs des Webbrowsers.

Überprüfe, ob deine Titel die wichtigsten Schlüsselwörter enthalten, nach denen du gerankt werden möchtest. Hier ist unser Blog-Titel für den Artikel über Trendprodukte für 2020.

Printful blog title and header
Hier sind die wichtigsten Keywords, die das Ranking bestimmen:
Liste unserer stärksten Keywords für einen unserer Blog-Einträge. Quelle: Ahrefs

Wie du siehst, erhalten wir den größten Teil unseres organischen Traffics durch Keywords, die in den Titel aufgenommen wurden.

Titel dienen jedoch nicht nur als Sockel für Keywords, sondern helfen den Crawlern auch, deine Seitenstruktur zu verstehen. Das Organisieren von Seiten mit Titeln und Überschriften erleichtert sowohl den Benutzern als auch den Crawlern die Übersicht.

3.2 Bewahre eine optimale Inhaltslänge

Suchmaschinen bevorzugen Inhalte, die ein breiteres Spektrum an Informationen abdecken, um den Bedürfnissen der Benutzer gerecht zu werden. Seiten, die in den Google-Suchergebnissen an erster Stelle stehen, haben im Durchschnitt etwa 1.890 Wörter (variierend nach Studie und Branche), was zeigt, dass längere Inhalte in der Regel besser platziert sind.

Um höher zu ranken, schreibe deine Blog-Artikel, Pressemitteilungen und andere Inhalte so umfassend wie möglich. Wenn Nutzer sich mit Fragen an Google wenden, sollten sie alle Antworten auf deiner Seite finden.

3.3 Achte auf die Namen der Bilddateien

Wenn du ein Bild auf Google suchst, werden die Bilder nicht nach ihrem tatsächlichen Inhalt aufgelistet, sondern nach den in den Bildnamen und Alt-Tags verwendeten Keywords. Wenn du ein Foto auf deiner Seite hast, das eine „rotes Damen-T-Shirt” zeit, aber den Dateinamen „3225234z” trägt, wird es nicht ranken.

Bevor du ein Bild hochlädst, gib relevante Keywords im Dateinamen an. So vermeidest du technische Missgeschicke bei Dateinamen:

  • Verwende Bindestriche statt Leerzeichen, zwischen den Wörtern
  • Beschreibe es kurz und knapp (3-8 Wörter)
  • Vermeide Funktionswörter (Artikel, Konjunktionen, etc.)

3.4 Vermeide Keyword Cannibalization

Wie bereits im Glossar erläutert, liegt eine Keyword Cannibalization vor, wenn 2 oder mehr deiner Seiten um die gleichen Keywords miteinander konkurrieren.

Auf den ersten Blick scheint es gar nicht so schlimm zu sein: Du bekommst immer noch Traffic! Deine Konkurrenten könnten jedoch ausnutzen, wie instabil deine Website ist. Während sich deine Seiten „durchkämpfen”, genießen deine Konkurrenten das Rampenlicht.

Um dies zu vermeiden, solltest du bestehende Seiten im Auge behalten und deren Ranking überprüfen, bevor du neue Inhalte erstellst.

Wenn du Inhalte mit Keywords erstellen möchtest, für die du bereits ein Ranking erstellt hast:

  1. Lösche bestehende Seite und erstelle eine neue (insbesondere, wenn der alte Inhalt kein gutes Ranking aufweist), oder
  2. Optimiere die bestehende Seite, damit sie nicht mit dem neuen Inhalt in Konflikt gerät.

4. Promote deine Seite

Das Promoten deiner Website wird ihr einen dringend benötigten Auftrieb geben. Es gibt kostenpflichtige Optionen wie Google Ads. 

Wenn du nach Möglichkeiten suchst, deine Website kostenlos zu bewerben, hier sind die beiden besten Optionen, die auch deinem SEO helfen werden.

4.1 Social Media Posts

Es gibt viel Wirbel darüber, ob sich das Engagement in sozialen Medien auf SEO auswirkt. Matt Cuts, ein ehemaliger Google-Mitarbeiter, sagt, dass soziale Signale wie Engagement und Anzahl der Follower keinen Einfluss auf die Google-Rankings (Artikel auf Englisch) haben. Googles eigene SEO-Richtlinien schlagen jedoch vor, soziale Medien als Traffic-Quelle zu nutzen. Google weist darauf hin, dass Social Media eine der Informationsquellen ist, die zur Erstellung von Featured Snippets für lokale Unternehmen verwendet werden.

Auch wenn Vorlieben und Freigaben dir vielleicht nicht direkt zu deinem Ranking verhelfen, so geben sie deiner Website doch mehr Traffic und soziale Beweise. Halte Social Media-Konten aktiv, um dir zu helfen, deine Produkte bekannt zu machen und eine Online-Community für dein Unternehmen zu schaffen.

4.2 Linkbuilding

Um den Bekanntheitsgrad deiner Inhalte zu erhöhen und deren Rankings zu verbessern, beginne mit Linkbuilding, um den Traffic deiner Website zu steigern.

Google ist hinsichtlich Linkbuilding unentschlossen. Es verstößt nicht gegen Googles Richtlinien, aber achte darauf, Backlinks nicht als Spam darzustellen.

Bevor du potenzielle Leads ansprichst, prüfe, ob ihr Inhalt für dich relevant ist. Stelle dir vor, dass deine Seite in deren Inhalt verlinkt ist: 

  • Macht es Sinn?
  • Gibt dein Inhalt relevante Informationen zu deren Inhalt hinzu?
  • Gibt es eine Stelle auf ihrer Seite, wo dein Link passt?

Wenn du alle drei Fragen mit Ja beantwortest, dann kannst du loslegen. Wenn nicht – finde einen besseren Lead.

Für Linkbuilding gibt es keine narrensicheren Wege. Es geht immer noch darum, wertvolle Inhalte zu schaffen und Leads davon zu überzeugen, dass sie mehr aus dem Deal herausholen als du. Bevor du dem Autor deinen Pitch schickst, solltest du dir überlegen, ob du auch dann noch gerne einen Link zu deinem Inhalt hinzufügen möchtest, wenn der Spieß umgedreht wäre.

Kostengünstige SEO-Tools für E-Commerce-Einsteiger

Was die SEO-Tools betrifft, so bin ich persönlich ein großer Fan von Ahrefs. Es kann jedoch teuer werden (ab 99 $/Monat), besonders für kleine E-Commerce-Geschäftsinhaber. Wenn du es dir leisten kannst – großartig! Wenn nicht – keine Sorge, es gibt viele SEO-Tools da draußen, die dein Budget nicht sprengen werden. Hier sind einige meiner Empfehlungen.

Google Analytics

Wenn du bei Google gut ranken möchtest, solltest du natürlich ihre eigenen Tools kennen lernen. Für den Anfang gibt es Google Analytics. Mit diesem kostenlosen Tool kannst du Website-Traffic, deine Ziele (einschließlich Anmeldungen, Link-Klicks, abgeschlossene Käufe und erzielte Gewinne), das Nutzerverhalten, demografische Daten und vieles mehr verfolgen.

Es kann einige Zeit dauern, bis du dich bei all den Features zurechtfindest, aber ich empfehle dir dringend, dir etwas Zeit zu nehmen, um diese analytische Bestie kennen zu lernen. Google Analytics gibt dir einen Einblick in:

  • Was der Besucher vor dem Kauf macht
  • Was geschah mit denen, die nichts gekauft haben
  • Welche Seiten die meisten Anmeldungen generieren
  • Standort des Kunden
  • Alter des Kunden

Und dies ist nur ein Bruchteil der Daten, die dir Google Analytics liefern kann!

Google Analytics Beispielkonto

Um dir das lernen zu vereinfachen, schlage ich vor, dass du dir die Demoversion anschaust. Auf diese Weise kannst du stressfrei mit der Erstellung von Berichten, Ansichten und Filtern spielen. Da es sich außerdem um ein sehr leistungsstarkes und beliebtes Tool handelt, gibt es eine Menge Tutorials, Leitfäden (Eng) und Online-Kurse, die dir den Einstieg erleichtern.

Google Suchkonsole

Weiter in der Google: Die Suchkonsole hilft dir bei der Überwachung der Keywords, für die deine Seiten ranken, und warnt dich, wenn auf deiner Seite technische Fehler auftreten. Verwende dieses Tool, um bestehenden Seiten zu analysieren und gegebenenfalls zu beheben.

PageSpeed Insights

Benutzer hassen langsame Seiten, deshalb ist die Ladegeschwindigkeit der Seiten auch ein wichtiger Ranking-Faktor. PageSpeed Insights vergleicht die Ladezeit deiner Seite mit anderen Websites und sagt dir, ob sie verbessert werden muss. Du kannst dies sowohl für den Desktop als auch für mobile Geräte verwenden.

Screenshot of page load speed measurements
PageSpeed Insights Beispiel

Screaming Frog

Screaming Frog bietet eine standortweite Prüfung. Es scannt alle deine Seiten und sucht nach SEO-bezogenen Fehlern wie z.B:

  • Gebrochene Links
  • Falsche (zu lange, zu kurze oder duplizierte) oder fehlende Meta-Tags
  • Doppelte Inhalte

Dieses Tool hilft dir dabei, deine Website genau im Auge zu behalten und sicherzustellen, dass alles in Ordnung ist. Die Behebung dieser Fehler kann deiner Website zu einer besseren Leistung in Suchmaschinen verhelfen.

SEMrush

Ideal zur:

  • Durchführung von Keyword- und Themenrecherchen für neue Inhalte
  • Nachverfolgung deiner Ergebnisse für gewünschte Schlüsselwörter
  • Erstellen von PDF-Berichten zur Verfolgung deiner Leistung

Die kostenlose Version von SEMrush kann auch SEO-Audits erstellen. Dieses Feature ist jedoch 100 gecrawlten Seiten pro Audit beschränkt. Wenn du also einen Shop hast, der mehr als 100 Seiten hat (einschließlich einzelner Produktlisten, FAQ-Seiten, Blog-Artikel usw.), bekommst du keinen vollständigen Bericht. Wenn deine Website das Seitenlimit überschreitet, versuche es mit Screaming Frog.

Answer The Public

Answer The Public (ATP) ist ein Tool, das eine Liste potenzieller Suchanfragen im Zusammenhang mit einem Keyword deiner Wahl generiert. Nutze ATP, um:

  • dir eine bessere Vorstellung von der Suchabsicht für die von dir gewählten Schlüsselwörter zu verschaffen
  • eine Gliederung für deinen Inhalt zu erstellen.
ATP Suchanfrage-Generator Beispiel

Dies ist die Hauptansicht der generierten Fragen. Um es übersichtlicher darzustellen, kannst du zur Datenansicht wechseln.

ATP Suchanfrage-Datenansicht

Dadurch erhältst du einen Einblick in das, was dein Inhalt abdecken sollte. Du solltest versuchen, so viele dieser Fragen wie möglich zu beantworten (solange sie für dein Thema relevant sind).

Scrolle nach unten zu „Präpositionen”, „Vergleiche”, „alphabetisch” und „verwandt” für weitere Abfragebeispiele. Verwende sie, um deinen Inhalt besser auf die Bedürfnisse der Benutzer abzustimmen.

Moz Bar

Diese SEO-Toolbar eignet sich ideal zum Finden und Analysieren von Linkbuilding-Leads. Füge sie als Extension zu deinem Google Chrome Browser hinzu, um die Domain-Autorität von Websites anzuzeigen, von denen du einen Backlink möchtest.

Moz Bar Beispiel

Fange an, deinen Online-Store zu optimieren

Fazit: Um deine Online-Umsätze zu steigern, musst du deinen Online-Traffic erhöhen und SEO zu einem wertvollen Teil deiner Marketingstrategie machen, der deinem E-Commerce-Geschäft zum Erfolg verhilft. Suchmaschinenoptimierung ist ein riesiges Feld, aber selbst das grundlegendste Verständnis davon kann einen enormen Unterschied machen!

Jetzt da du weißt, wie du deine SEO-Rankings verbessern kannst, musst du es nur noch in die Praxis umzusetzen. Um sicherzustellen, dass du alle Schritte erledigst, habe ich eine kostenlose E-Commerce-SEO-Checkliste erstellt. Lade sie unten kostenlos herunter.

Welche Erfahrungen hast du mit SEO-Optimierung eines Online-Shops für Suchmaschinen gemacht? Teile deinen eigenen Tipps in den Kommentaren!

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Mit einem Hintergrund als Fremdsprachenkorrespondent und globaler Wirtschaft fand Thomas seinen weg ins Marketing. Nun schreibt er über alles, das mit E-Commerce, Digital Marketing und SEO zu tun.

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