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Blog / Einsteiger-Handbuch / Die Kosten eines E-Commerce Stores

Wie viel kostet ein Online Store wirklich?

Wie viel kostet ein Online Store wirklich?
Haralds Dernovs

Von: Haralds Dernovs

Lesedauer: 14 Minuten

Vor ein paar Monaten erhielt ich die Gelegenheit, den Startup Vitamins-Shop zu leiten. Und was soll ich sagen, ich war nicht darauf vorbereitet. War ich dennoch bereit für die Herausforderung? Aber natürlich. Ich habe die ersten Hürden überwunden und eine Menge gelernt. Eines der wichtigsten Dinge, die ich zu meistern hatte, war die finanzielle Seite der Führung eines Stores.

In diesem Artikel gebe ich dir einen Einblick in die Finanzen von Startup Vitamins und stelle dir einige der wichtigsten Tools zur Verfügung, die du benötigst, um ein Print-on-Demand (POD)-Geschäft mit effektivem Geld-Management zu betreiben. 

Von der Kategorisierung der Print-on-Demand-Kosten und der Berechnung des Nettoeinkommens bis hin zur Ermittlung des Break-Even-Points deines Unternehmens und der Festlegung realistischer Gewinnerwartungen – hier erfährst du alles. Ich zeige dir ebenfalls alle unsere Einnahmen, Ausgaben und den Gewinn eines ganzen Monats, damit du eine bessere Übersicht bekommst

Ich hoffe, dass ich dir helfen kann, die Lernkurve zu steigern, damit du nicht so verwirrt bist wie ich, als ich angefangen habe. Gemeinsam werden wir lernen, clevere Geschäftsentscheidungen zu treffen und realistische Erwartungen zu setzen.


Was ist Startup Vitamins?

Bevor ich auf das Wesentliche eingehe, möchte ich unser Geschäftsmodell und die Geschichte von Startup Vitamins vorstellen, damit du einen Überblick über unsere Arbeit bekommst.

Wir begannen 2011, als unser ursprüngliches Team ein paar motivierende Wandbilder brauchte, um eines der Büros unseres Start-ups zu dekorieren. Nachdem wir jedoch weit und breit nach Postern gesucht hatten, die in ein Start-up-Umfeld passen würden, standen wir mit leeren Händen da.

So wurde unsere Idee der Motivationsposter für Start-ups geboren. Wir waren uns sicher, dass wir nicht die einzigen waren, die solche Poster wollten, und machten uns an die Arbeit. 

Wir begannen mit dem Druck von Postern im Wohnzimmer unseres Gründers, und schon bald kam das Geschäft in Schwung. Die Kunden fanden unsere Botschaft gut und waren von unseren Designs und Produkten begeistert.

Seit dem Start ist unser Nebenerwerb beträchtlich gewachsen und hat es uns ermöglicht, anständige Gehälter zu verdienen und sogar über 265.000 Dollar anzusparen.

Wir drucken schon lange keine Poster mehr in einem Wohnzimmer, aber unsere Idee und Mission haben sich nicht geändert. Wir geben immer noch unser Bestes, um Unternehmer und ihre Teams auf der ganzen Welt zu motivieren.

Heutzutage bieten wir viel mehr Produkte als Poster an, zum Beispiel Aufkleber, Leinwände, Kleidung, Notizbücher und andere.

Die meisten unserer Produkte werden auf Anfrage mit Printful hergestellt. Andere Produkte, wie unsere farbenfrohen Tassen, werden von anderen Anbietern verschickt und über den Lagerdienst von Printful gelagert. Das bedeutet, dass alle unsere Bestellungen von Printful ausgeführt werden, ohne dass wir einen Finger rühren müssen.

Was verdienen wir in einem Monat? 

Für diesen Artikel habe ich Juli 2021 als Anschauungszeitraum gewählt. Das war ein durchschnittlicher Monat für Startup Vitamins, sowohl was die Einnahmen als auch die Ausgaben betrifft.

Unser Ziel ist es, langfristig profitabel zu sein – nicht nur für einen Monat. Für die Zwecke dieses Artikels und der Einfachheit halber werde ich jedoch nur einen Monat analysieren.

Denke daran, dass es in Ordnung ist, in manchen Monaten weniger zu verdienen, solange du dein Augenmerk auf langfristiges Wachstum richtest und sicherstellst, dass du alle Verluste ausgleichen kannst. 

Gewinn- und Verlustrechnung von Startup Vitamins, Juli 2021

Einkommen
Umsatzerlöse5.676,50 $
Ausgaben
Produktkosten-3.038,00 $
Gebühren für Zahlungsanbieter-166,59 $
Steuer-Software-100.00 $
Shopify-Abonnement-79.00 $
Shopify-Apps-79.00 $
Mailchimp Abonnement-79.00 $
Bankgebühren-10.00 $
Gewinn2.124,91 $

Insgesamt beliefen sich unsere Einnahmen in diesem Monat auf $5.676,50. Nach Abzug aller Ausgaben verbleibt ein Gewinn von 2.124,91 $.

Was sind unsere Kosten?

In jedem Unternehmen gibt es 2 Arten von Kosten – variable und fixe.

Zu den variablen Kosten gehören Versandkosten, Abwicklungsgebühren, Produktherstellungskosten (da diese von Produkt zu Produkt unterschiedlich sind). Diese hängen ebenfalls vom Umsatzvolumen ab – je mehr du verkaufst, desto mehr dieser Kosten fallen an. 

Fixkosten sind solche, die sich nicht ändern, unabhängig davon, wie viele Verkäufe du erzielst. Die meisten dieser Kosten bleiben von Monat zu Monat gleich. Dazu gehören Miete, Lagerkosten, Gehälter, Marketingausgaben und vieles mehr.

Diese Unterscheidung ist wichtig, denn sie hilft dir dabei, herauszufinden, wie viel du verkaufen musst, um kostendeckend zu arbeiten oder einen Gewinn zu erzielen. Das Verständnis deiner Kosten ist für die Gewinnmaximierung unerlässlich.

Unsere variablen Kosten

Produktions- und Produktkosten: 3.038 $

Die Produktionskosten sind die Kosten, die wir Printful für die Abwicklung unserer On-Demand-Bestellungen zahlen. Wir sind der Meinung, dass diese Kosten ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bieten, da wir uns nicht mehr um die Herstellung, Lagerung, Verpackung und den Versand der Waren kümmern müssen. Wenn du ein POD-Geschäft betreibst, wirst du diese Kosten sicherlich auch haben.

Wir müssen wissen, wie hoch die variablen Kosten für jedes unserer Produkte sind, um den erwarteten Gewinn zu berechnen. Um dies herauszufinden, habe ich im Printful Dashboard unseres Ladens nachgesehen.

Hier siehst du unser „Get Shit Done“-T-Shirt. Der Printful-Preis ist der variable Preis für dieses T-Shirt und der Einzelhandelspreis ist der Preis, für den wir es verkaufen.

Gebühren des Zahlungsanbieters: 166,59 $

Für jeden Kauf, den ein Kunde in deinem Shop tätigt, muss eine Zahlung verarbeitet werden. Es gibt viele verschiedene Optionen für die Zahlungsabwicklung, diese ist abhängig von der Plattform, auf der du deinen Shop aufbaust.

Unser Shop wurde mit Shopify erstellt, daher verwenden wir Shopify-Zahlungen und PayPal Express Check-out.

Mit Shopify-Zahlungen können unsere Kunden zur Kasse gehen, ohne unsere Website zu verlassen. Das ist großartig, denn wir möchten nicht, dass Kunden den Shop auf halbem Weg verlassen und möglicherweise ihren Warenkorb aufgeben. 

Die Gebühren für Shopify-Zahlungen hängen vom Abo ab, das du verwendest. Wir nutzen den Tarif für 79 $/Monat, sodass unsere Gebühren 2,6 % jedes Bestellwerts + 0,30 $ für jede Bestellung betragen. Wenn du einen anderen Tarif verwendest, fallen andere Gebühren an.

Wir verwenden auch die PayPal-Express-Kasse. Das kostet uns 2,9 % des Transaktionsbetrags plus eine Pauschalgebühr von 0,30 $. Für uns ist es das wert, weil unsere Kunden es oft nutzen.

Die Bereitstellung von Zahlungsoptionen, die deine Kunden gerne nutzen und denen sie vertrauen, ist einer der ersten Schritte, um mehr Umsatz zu erzielen. In Deutschland wird zum Beispiel die Sofort-Zahlungsmethode noch gerne genutzt. Wenn du kannst, versuche so viele Zahlungsmethoden wie möglich anzubieten. 

Die Gebühren für die Zahlungsabwicklung werden nicht in die Gewinnprognose einbezogen, da es schwierig ist, vorherzusagen, wie viele Kunden die einzelnen Optionen nutzen werden.

Unsere Fixkosten

Monatliche Bankzahlung: 10 $ pro Monat

Bankzahlungen sind unvermeidlich, da du dein Bargeld irgendwo aufbewahren musst. Du kannst die Bank wählen, die deinen Bedürfnissen am meisten entspricht. Recherchiere hier am besten eine Bank, bei der du flexibel sein kannst. Wer weiß, was du mit deinem Unternehmen noch erreichst. 

Steuer- und Buchhaltungssoftware: 100 $ pro Monat

Wir zahlen für eine Buchhaltungssoftware, um unsere Einnahmen, Ausgaben und alles, was mit Steuern zu tun hat, besser verwalten zu können. Wir empfehlen dir, eine Buchhaltungs- und Steuerlösung zu finden, die für dich geeignet ist, da dies notwendig ist, um ein seriöses Unternehmen zu führen. 

Von Zeit zu Zeit beauftragen wir Steuerspezialisten, um unsere Transaktionen entsprechend abzufertigen. Wenn es für dich relevant ist, solltest du das eventuell auch in Erwägung ziehen. Man kann in unseren Blogs, FAQs und im Internet viele Ratschläge zu Steuern finden – aber wir sind keine Steuerexperten und empfehlen dir daher, einen solchen zu beauftragen, um rechtliche Probleme zu vermeiden!

Shopify-Abonnement: 79 $ pro Monat

Es gibt viele gute Plattformen, auf denen du deinen Shop aufbauen kannst. Jede Plattform bietet unterschiedliche Funktionen und hat unterschiedliche Kosten. Einige Beispiele, die du für deinen Shop in Betracht ziehen solltest, sind Etsy, Amazon oder ein WordPress-Shop.

Der Shop von Startup Vitamins ist mit Shopify integriert. Wir schätzen die Anpassungsfähigkeit, die Statistiken und die einfache Benutzeroberfläche, die sie bietet. Wir nutzen das 79-Dollar-Abo vor allem deshalb, weil es zusätzliche Berichte zur Warenkorbanalyse, Finanzdiagramme und Informationen zum Kundenverhalten enthält, die wir sonst nirgendwo finden.

Wenn der Preis von 79 $ pro Monat für dein Unternehmen zu hoch ist oder du die zusätzlichen Funktionen vorerst nicht benötigst, kannst du dich für das Basis-Abo entscheiden und weniger bezahlen (29 $ pro Monat). 

Wenn du dir einen Überblick über die Apps verschaffen möchtest, die man mit Shopify verwenden kann, schaue bei unserem Blog zu dem Thema vorbei.

Apps zur Ladenanpassung: 79 $ pro Monat

Wir verwenden mehrere Apps, um unserem Shopify-Shop Funktionen hinzuzufügen. Die meisten davon sind kostenlos, aber wir zahlen für Sufio (49 $ pro Monat) und Privy (30 $ pro Monat). Wir verwenden Sufio, um automatisch Rechnungen an unsere Kunden zu senden, und Privy, um Pop-ups einzurichten und Emails zu verlassene Warenkörbe zu versenden. Für die meisten Funktionen gibt es kostenlose Apps, sodass du diese Ausgaben vermeiden kannst.

Die meisten der von uns getesteten Anpassungen sind Pop-ups oder andere Arten von Bannern. 

Mailchimp-Abonnement: 79 $ pro Monat

Zusätzlich zu Privy verwenden wir auch Mailchimp für den Email-Versand an unsere Zielgruppen. Privy eignet sich für uns besser für On-Site-Integrationen, wie z. B. Email-Anmeldebanner, benutzerdefinierte Pop-ups und Warenkorbabbruch-Emails. Wir verwenden Mailchimp für Newsletter, Werbe-Emails und automatisierte Emails wie die Anmelde- und Post-Purchase-Emails.

Wenn du im E-Commerce tätig bist, ist eine Email-Plattform unverzichtbar, sodass du diese Kosten nicht ganz einsparen kannst. Aber du kannst sie verringern, indem du nur einen Email-Anbieter statt zwei nutzt.

Werbung: 0 $

Traffic auf unserer Website kommt hauptsächlich organisch (über Google-Suchanfragen), da unsere Website über eine starke SEO verfügt. Wir haben auch Social-Media-Profile auf mehreren Plattformen und eine große Email-Liste, die einen gewissen kostenlosen Traffic auf unsere Website generiert. 

Werbeanzeigen sind eine gute Möglichkeit, die Besucherzahlen zu steigern, und wir haben vor kurzem damit experimentiert.

Wenn deine Website nicht über genügend SEO-Power oder eine ausreichend starke Präsenz in den sozialen Medien verfügt, um zuverlässigen Traffic zu generieren, musst du möglicherweise Geld für Werbung einplanen. Lege also auch dafür etwas Geld beiseite.

Wenn du nicht sicher bist, wo du mit der Werbung anfangen sollst, lies dir diesen Artikel über Facebook Ads durch, vielleicht gibt er dir den Ruck, den du benötigst, um in Ads zu investieren.

Wie kann man diese Informationen nutzen?

Wenn du deine Einnahmen und Kosten im Griff hast, kannst du eine ganze Reihe von Berechnungen anstellen, aber ich zeige dir die beiden wichtigsten für den Anfang: Die Gewinnschwelle (oder auch Break-Even-Point genannt) und den Gewinn von X.

Diese Berechnungen geben dir ein klareres Bild deiner finanziellen Situation, helfen dir, deine Zahlungsströme besser zu verstehen und realistische Erwartungen für deine Gewinne festzulegen.

Wir haben diese Berechnungen immer im Hinterkopf, wenn wir darüber nachdenken, die Produktkosten zu ändern, neue Produkte hinzuzufügen, Rabatte festzulegen usw. Wir wollen nicht in eine Situation geraten, in der wir mit einem Produkt Geld verlieren.

Den Break-Even-Point finden

Der Break-Even-Point ist der Punkt, an dem man „gleichmäßig bricht”, d. h. keinen Verlust und keinen Gewinn hat. Du kannst den Break-Even-Point anhand der Einheiten, die du verkaufen musst, oder anhand der Einnahmen, die du erzielen musst, berechnen.

Um den Break-Even-Point zu ermitteln, musst du den Verkaufspreis deiner Produkte, deine variablen und fixen Kosten und, falls du mehr als ein Produkt verkaufst, die Menge der einzelnen Produkte kennen. Wenn du dein Unternehmen schon eine Weile betreibst, hast du wahrscheinlich eine gute Vorstellung davon, welchen Anteil deiner Einnahmen jedes Produkt hat.

Break-Even-Point = häufige Kosten / Deckungsbeitrag

Wie du aus der Formel erschließen kannst, müssen wir den Deckungsbeitrag ermitteln, um den Break-Even-Point zu berechnen. Der Deckungsbeitrag zeigt, wie viel von jedem Verkaufserlös zur Deckung der Fixkosten beiträgt.

Deckungsbeitrag = Verkaufspreis – variable Kosten pro Artikel

Ein Beispiel: Du verkaufst ein T-Shirt für 25 $ + 10 $ für Versand und Steuern, also 35 $. Das T-Shirt selbst kostet 15 $. Die variablen Kosten für jedes T-Shirt betragen 15 $ + 10 $.

Der Deckungsbeitrag würde lauten

  1. 35 $ – 15 $ (variable Produktkosten) – 10 $ (variable Versand- und Steuerkosten) = 10 $ (Deckungsbeitrag)

Wenn du mehr als ein Produkt hast, solltest du den Deckungsbeitrag für jedes Produkt berechnen. Du wirst feststellen, dass verschiedene Produkte unterschiedliche Deckungsbeiträge haben. Du kannst sie vergleichen und so herausfinden, welche Produkte am profitabelsten sind. 

Konzentriere deine Bemühungen auf die Produkte, die deinem Unternehmen tatsächlich den größten Nutzen bringen. Gib mehr Geld für die Werbung erfolgreicher Produkte aus und positioniere sie an gut sichtbare Stellen in deinem Geschäft. Du kannst zum Beispiel Kategorien wie „Bestseller” oder „Kundenlieblinge” in der Navigation erstellen.

Sobald du den Deckungsbeitrag ermittelt hast, kannst du damit den Break-Even-Point berechnen. Nehmen wir für dieses Beispiel an, dass deine Fixkosten 300 $ pro Monat betragen. Wie viele T-Shirts müsstest du verkaufen, um die Gewinnschwelle zu erreichen?

Erinnere dich an die Formel von vorhin (Break-Even-Point  = häufige Kosten / Deckungsbeitrag)

300 $ (fixe Kosten) / 10 $ (Deckungsbeitrag) = 30 T-Shirts (Gewinnschwelle)

Das bedeutet, dass du 30 T-Shirts verkaufen müsstest, um die Gewinnschwelle zu erreichen. 

Du kannst die Einnahmen ermitteln, die du erzielen musst, um die Gewinnschwelle zu erreichen, indem du den Verkaufspreis mit der Anzahl der Einheiten multiplizierst.

  1. 30 T-Shirts × 35 $ pro T-Shirt = 1.050 $

Du müsstest also T-Shirts im Wert von 1.050 $ verkaufen, um kostendeckend zu arbeiten.

Um dir das Leben etwas leichter zu machen und dir das Rechnen im Kopf zu ersparen, habe ich einen Break-Even-Rechner entwickelt. Gib einfach deine Produkte ein, wie viel jedes kostet und wie viele Verkäufe du von jedem Produkt erwartest.

Du solltest jedoch wissen, dass die Berechnung der Gewinnschwelle nicht immer zu 100 % korrekt ist, da sie auf einigen Schätzungen beruht. Wenn du mehr als ein Produkt hast, musst du die Anteile schätzen, die jedes Produkt an deinem Umsatz hat.

Wenn du T-Shirts, Hoodies und Mützen verkaufst, musst du schätzen, welchen Anteil die einzelnen Produkte am Gesamtumsatz haben. Zum Beispiel: T-Shirts 50 %, Hoodies 30 % und Mützen 20 % der Einnahmen. 

So sieht die Break-Even-Berechnung für Startup Vitamins aus.

Preisberechnungen

Auf der linken Seite habe ich unsere Produkte, ihren Verkaufspreis, die variablen Kosten für jedes Produkt und den Anteil der Einnahmen aus jedem Produkt (% des Umsatzmix) eingegeben. Auf der rechten Seite trage ich die gesamten Fixkosten und die gewünschten Einnahmen ein (für den Break-Even-Point gebe ich 0 ein).

Jetzt sehen wir, dass wir 698,09 $ an Umsatzerlösen erzielen müssen, um die Gewinnschwelle zu erreichen. Wir müssen jedoch bedenken, dass der Anteil der Einnahmen, den jedes Produkt einbringt, eine Schätzung ist, was bedeutet, dass der tatsächliche Break-Even-Point variieren kann.

Was ist, wenn du nicht nur den Break-Even-Point erreichen, sondern auch einen gewissen Gewinn erzielen möchtest?

Nehmen wir an, du möchtest mit dem Verkauf des T-Shirts aus dem vorangegangenen Beispiel 500 $ Gewinn machen. Um zu berechnen, wie viele T-Shirts du verkaufen müsstest, addiere den gewünschten Gewinn zu den Fixkosten und führe die restlichen Berechnungen wie zuvor durch.

(500 $ gewünschter Gewinn + 300 $ Fixkosten) / 10 $ (Deckungsbeitrag) = 80 T-Shirts

Du musst 80 T-Shirts verkaufen, um einen Gewinn von 500 $ zu erzielen. Das sind 2.800 $ an Einnahmen, um 500 $ Gewinn zu machen (80 T-Shirts × 35 $ Verkaufspreis).

Wenn du den Rechner von vorhin verwendest, gibst du einfach deinen gewünschten Gewinn in das Feld „Desired Profit“ ein, und er zeigt dir, wie viel du von jedem Produkt verkaufen musst und welche Einnahmen du erzielen musst, um den gewünschten Gewinn zu erzielen.

Was machst du mit dem Gewinn?

Mit deinen Gewinnen kannst du im Wesentlichen drei Dinge tun: Du kannst sie in dein Unternehmen reinvestieren, sparen oder einfach ausgeben – das ist alles dir überlassen. 

Wir haben uns dafür entschieden, zu sparen und den größten Teil unserer Gewinne wieder in das Unternehmen zu investieren. Dadurch haben wir ein nettes Sicherheitsnetz für den Fall, dass unerwartete Ausgaben auftauchen. Und nicht nur das: Mit dem überschüssigen Geld können wir viele neue Chancen nutzen, die sich uns bieten.

Einige Beispiele dafür, wie man in ein Unternehmen reinvestieren könnte, sind:

  • Bezahlung talentierter Designer für Produktdesigns, die deine Kunden lieben werden
  • Beauftragung von Website-Entwicklern, um deinen Shop so zu optimieren, dass deine Kunden ein besseres Einkaufserlebnis haben
  • Investitionen in Ausrüstung wie eine Kamera und Requisiten für ein Fotoset, um hochwertige Inhalte für deinen Shop und soziale Netzwerke zu erstellen
  • Investition in hochwertiges Werbematerial wie Videos und Produktfotos
  • Bestellung von Produktmustern, um originelle Inhalte mit den Produkten für Werbung und deinen Shop zu erstellen
  • Im Laufe der Jahre haben wir mehr als 265.000 Dollar gespart, indem wir nur bei Bedarf Gewinne entnommen haben.

Es ist jedoch nicht verkehrt, die Gewinne auch für sich selbst zu nutzen. Schließlich bist du die Person, die sie erwirtschaftet. Du kannst so viel Geld für dich selbst ausgeben, wie du willst, aber denke daran, dass auch das Unternehmen Geld braucht.

Du packst das schon!

Auch wenn du mit einer tollen Idee für ein Design oder ein Produkt angefangen hast, reicht das nicht aus, um ein nachhaltiges Geschäft aufzubauen. Du musst deine Finanzen in den Griff bekommen, wenn du dein Geschäft ausbauen willst.

Du musst kein Experte in Buchhaltung oder Finanzen sein, um ein erfolgreiches Unternehmen aufzubauen. Ein Verständnis der finanziellen Grundlagen deines Unternehmens ist jedoch unabdingbar.

Die Kenntnis der Gewinnschwelle, das Verständnis der Kosten und die Vorhersage der Gewinne sind nur einige der Dinge, die du auf deinem Weg lernen musst. Auch wenn dies nur die Grundlagen sind, so reichen sie doch aus, um dich auf einen guten Weg zu bringen.

Jetzt musst du nur noch aufhören zu lesen und anfangen, dieses Wissen umzusetzen. Also los, an die Arbeit!

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Von Haralds Dernovs am Jan 7, 2022

Haralds Dernovs

Haralds is a Content Marketing Specialist currently working on his Bachelor’s degree in Business Administration with a focus on marketing. He’s become increasingly interested in copywriting, SEO, UX, advertising, and everything ecommerce-related while running the Startup Vitamins store.

Haralds is a Content Marketing Specialist currently working on his Bachelor’s degree in Business Administration with a focus on marketing. He’s become increasingly interested in copywriting, SEO, UX, advertising, and everything ecommerce-related while running the Startup Vitamins store.

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Lesedauer: 14 Minuten Jan 7, 2022

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