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Marketing-Tipps

10 Beispiele für erfolgreiche Print-on-Demand-Shops und was du von ihnen lernen kannst

10 Beispiele für erfolgreiche Print-on-Demand-Shops und was du von ihnen lernen kannst
Isa Olin

Von: Isa Olin

Lesedauer: 18 Minuten

Es gibt nur wenige Dinge, die motivierender sind, als vom Erfolg einer anderen Marke zu lernen. Deshalb haben wir uns an Besitzer von 10 erfolgreichen Print-on-Demand-Shops gewandt, um ihre Geschichten und Dropshipping Erfahrungen zu hören. Sie haben uns Tipps für Marketingstrategien gegeben, die sich für sie bewährt haben. 

Wenn du dich für Print-on-Demand interessiert, ist dieser Artikel genau das Richtige für dich, egal ob du gerade deinen ersten Print-on-Demand-Shop startest oder deine Produkte bereits online verkaufst. Das Experimentieren mit neuen Marketingstrategien wird dir helfen, herauszufinden, was für deine Marke am besten funktioniert.

Also, lass dich von diesen 10 Erfolgsgeschichten inspirieren und bring den Ball ins Rollen.

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1. The Philosopher’s Shirt

Wie sich herausgestellt hat, ist Philosophie nicht nur ein Streben nach Erkenntnis, sondern kann auch ein unglaublich amüsantes und lukratives Geschäft sein – Markus und Alex, die Betreiber von The Philosopher’s Shirt, sind das perfekte Beispiel dafür.

Gegründet im Jahr 2016, hat sich der Shopify-Shop schnell zu einem Paradies für Philosophie-Enthusiasten und „Bücher-Nerds” entwickelt. Dort finden sich T-Shirts, Hoodies, Tassen, Poster und andere Produkte mit witzigen Philosophie-Memes und Anspielungen auf berühmte Denker wie Aristoteles, Nietzsche, Foucault und Co.

zwei Männer sitzen auf einer Bank

Quelle: The Philosopher’s Shirt

Die Betreiber haben ein simples Business-Motto: „Sei mutig, unterhaltsam und lehrreich.” Entsprechend verkaufen sie nicht nur Kleidung mit humorvollen philosophischen Wortspielen und Sprüchen, sondern investieren auch Zeit und Energie, um ihren Kunden philosophische Konzepte zu erklären, die sie vielleicht nicht verstehen. Durch Blogbeiträge und Kommentare zu ihren Instagram-Posts erläutern Markus und Alex beispielsweise die Bedeutung hinter philosophischen Memes.

Obwohl es am Anfang nicht einfach war, haben Markus und Alex einige Strategien angewendet, um sich von der Konkurrenz abzuheben und erfolgreich zu sein.

DIe wichtigsten Print-on-Demand Erfahrungen von Markus und Alex:

  • Wähle hochwertige Produkte von zuverlässigen Anbietern aus. Es ist sinnvoll, viel Wert auf Qualität zu legen und sich für Produkte eines zuverlässigen Print-on-Demand-Anbieters zu entscheiden, auch wenn diese im Vergleich zu anderen Anbietern teurer sind.

  • Nutze bezahlte Werbung zur Steigerung deiner Bekanntheit. Setze auf TikTok, Instagram, Facebook und Pinterest, um eine wiedererkennbare Markenidentität aufzubauen.

  • Hervorragender Kundenservice. Durch direkte Kommunikation mit deinen Kunden und personalisierten Verkaufsaktionen beweist du, dass du dich für sie engagierst.

  • Klare Nischenstrategie. Richte dich an eine spezifische Zielgruppe und konzentrierte dich auf ihre Bedürfnisse und Interessen.

  • Lerne ständig Neues über E-Commerce. Anfänger können sich zuerst auf ein Thema konzentrieren, das sie wirklich mögen, um anschließend darauf aufzubauen und ständig dazuzulernen. So sicherst du dir langfristigen Erfolg.

2. Janina Rossiter

Janina Rossiter verkauft auf Etsy und auf ihrer Website Artikel zum Thema Meer. Die Produkte reichen von Badeanzügen über Hüte bis hin zu beeindruckenden abstrakten Kunstdrucken. Ihr Ziel ist es, das Bewusstsein für die Auswirkungen des Menschen auf unsere Ozeane zu schärfen und Organisationen zu unterstützen, die sich für den Schutz der Meerestiere einsetzen. Janina hat auch einen unterhaltsamen Weg gefunden, um insbesondere junge Menschen aufzuklären – sie ist Autorin und Illustratorin von Kinderbüchern. 

Ihre Botschaft an aufstrebende Betreiber von E-Commerce Shops ist einfach, aber wirkungsvoll:

Sei authentisch und ehrlich. Die Gründung eines Online-Business kann eine Herausforderung sein, aber man sollte seine Leidenschaft finden und das tun, was man wirklich liebt, und sich dann voll und ganz darauf einlassen. Diese Reise kann aufregend und erfüllend sein, aber auch sehr anstrengend und hart. Denk einfach daran, dass langsames Wachstum nicht immer negativ ist und dass es hilfreich sein kann, mit anderen Unternehmen in Kontakt zu treten.”

eine Frau in einem Kleidungsstück und Schnorchelausrüstung unter Wasser

Quelle: Janina Rossiter

Janinas Print-on-Demand-Erfahrungen: 

  • Glaube an dich und deine Mission, und gib nicht auf.

  • Schließe dich mit Gleichgesinnten zusammen, die dieselben Werte teilen wie du.

  • Es ist harte Arbeit, einen Shop aufzubauen, aber wenn die Leute deine Marke lieben, wird es sich lohnen.

  • Geh es langsam an, du wirst es schaffen.

3. Katja Perez

Katja Perez ist eine deutsch-amerikanische Illustratorin, Grafikdesignerin und Mutter. Sie begeisterte sich schon immer für Kunst, aber erst nach einer Krebsdiagnose vor 9 Jahren wurde ihr bewusst, wie schnell das Leben vorbei sein kann. Daraufhin beschloss sie, ihren Job als Buchhalterin aufzugeben und ihren Traum, künstlerisch aktiv zu werden, zu verfolgen. 

​​Sie absolvierte einen Bachelor in Kunst mit Schwerpunkt Grafikdesign in den USA und kehrte 2018 gemeinsam mit ihrem Mann und ihren zwei Söhnen zurück nach Mainz, wo sie nun hauptberuflich als Grafikdesignerin arbeitet. Nebenbei betreibt sie erfolgreich ihren eigenen Shop Katja Perez Illustration

eine Frau hält ein Bild in der Hand

Quelle: Katja Perez

Als berufstätige Mutter sucht sie schließlich nach einer möglichst einfachen Lösung, ihre Kunst zu vertreiben und stößt über andere lIlustratorinnen auf das Geschäftsmodell Print-on-Demand. Die automatische Auftragsabwicklung erleichtert ihr die Arbeit und der Store ist für sie zu einem ihrer wichtigsten Hobbies geworden. 

Im Folgenden teilt sie ihre Top 4 Tipps für E-Commerce-Einsteiger.

Katjas Erfahrungen mit Print-on-Demand:

  • Verstehe Instagram's Funktionsweise. Katja nutzt ausschließlich Instagram zur Vermarktung ihrer Produkte, mit über 110.000 Followern. Für sie sind vor allem die richtigen Hashtags ausschlaggebend. Lies unseren Leitfaden, um mehr über die Instagram-Hashtags zu erfahren.

  • Nutze den gegenseitigen Support deiner Community auf den sozialen Medien. Durch Features wie z.B. einem Partner-Post mit einem anderen Konto kann man schnell eine größere Reichweite aufbauen, was sich positiv auf die Verkaufszahlen auswirkt.

  • Kenne deine Zielgruppe und stelle dir die konkreten Personen vor. Um seine Zielgruppe zu erreichen, muss man sie gut kennen. Katja identifiziert ihre Kunden als über 90% Frauen, die sich für Themen wie Hexerei, alternative Heilmethoden oder Yoga interessieren. Sie stellt sich konkrete Personen vor, um zu überlegen, was ihnen gefallen könnte und welche Produkte beliebt sein könnten.

  • Diversifiziere deine Einkommensquellen. Obwohl Katja ihren Store ausbauen und hauptberuflich betreiben könnte, will sie sich nicht ausschließlich darauf verlassen.

4. Sunshine

Sunshine wurde von Frank und Terrie gegründet, einem verheirateten Design-Duo aus Kanada, denen die Themen Selbstverbesserung, Wachstum und Spiritualität besonders wichtig sind. Ihre E-Commerce-Geschichte startete mit einem schlichten Hoodie mit Sonnen-Motiv und hat sich seit der Shop-Gründung 2019 in ein kreatives Netzwerk von mittlerweile über 20 Designern entwickelt, die Franks und Terries Sonnenschein-Manifesto teilen. Jeder der mitwirkenden Künstler hat dieser Idee einen Hauch seines künstlerischen Stils hinzugefügt, sodass Sunshine für jeden neuen Store-Besucher genau das Richtige bietet.

Eine Gruppe von Menschen, die ein Selfie machen

Quelle: Sunshine

Hier erzählt Frank von der Geschichte hinter der Marke:

„Wir haben unseren Shop aus einer Laune heraus gegründet und ihn an einem Wochenende aufgebaut. Ich bastelte aus Spaß ein paar Artikel, und meine Frau Terrie hatte einen Geistesblitz und entwarf über Nacht ein Dutzend Artikel. Es kam alles so schnell zusammen. Wir wussten, dass wir dieses Gefühl aufgreifen und es umsetzen mussten. Ich sagte mir, dass ich aufhören würde, sobald wir auf ein großes Hindernis stoßen würden, und drei Jahre später sind wir immer noch dabei! Zum Glück sind Printful und WooCommerce eine großartige Kombination und haben uns geholfen, unseren Shop schnell zu entwickeln, ohne stecken zu bleiben.”

Der Sunshine Shop begann mit Terries schönen Designs und expandierte schnell mit Hilfe einer interessanten organischen Marketingstrategie. Frank und Terrie entdeckten, dass sie sich eine neue Kundengruppe erschließen können, indem sie ihren Shop auch anderen Künstlern zur Verfügung stellen.

„Unsere bisher erfolgreichste Marketingtaktik war ein glücklicher Zufall. Wir müssen keine Werbegelder ausgeben. Wir arbeiten einfach mit gleichgesinnten Künstlern zusammen und helfen ihnen, eigene Kollektionen aufzubauen. Mit ihrer Reichweite können wir organische Taktiken einsetzen, um einen sehr starken Top-of-Funnel über alle Social-Media-Kanäle unserer Künstler zu schaffen, von Substack über Instagram bis hin zu TikTok. Mit ihrer kombinierten Reichweite haben wir ein Publikum von über 1,4 Millionen Menschen.”

Sunshine’s Tipps für aufstrebende Print-on-Demand-Shops:

  • Lege dich auf eine (Unternehmens-)Vision und Nische fest, um deiner Marke eine echte Persönlichkeit zu geben.

  • Gehe Partnerschaften mit gleichgesinnten Businesses ein, um deren Produkte zu vermarkten und neue Kunden aus deren sozialen Netzwerken anzuziehen.

  • Baue eine Social-Media-Präsenz auf verschiedenen Plattformen auf.

  • Höre niemals auf, dich weiterzuentwickeln und deine Marke zu verbessern.

5. Midcentury Style Club

Midcentury Style Shop verkauft Wohndekoration, Tassen, Mützen, Strandaccessoires und mehr. Wie der Name schon sagt, ist das Geschäft von der zeitlosen Ästhetik der letzten Jahrzehnte inspiriert. Der Inhaber des Shops, Karl Rowley, ist ein preisgekrönter Grafikdesigner, der diesem beliebten Stil seinen eigenen Stempel aufdrückt. 

Ein Mann lächelt mit verschränkten Armen

Quelle: Midcentury Style Shop

Midcentury Style Shop zeichnet sich durch schicke Silhouetten und witzige Akzente aus. Die Entwürfe sind wunderbar retro, mit leuchtenden Akzentfarben und Mustern aus der Vergangenheit.

Karls Reise begann mit seinen Vorkenntnissen im Design, der Entdeckung einer einzigartigen Nische und dem Wunsch, der Welt seine Kunst zu zeigen.

„Als ich den Shop eröffnete, wandte ich mich an einen Kollegen, der Web-Experte ist, und bat ihn um Rat. Er half mir, SEO zu verstehen und zu nutzen. Aber der beste Ratschlag war, als er darauf bestand, dass ich mit meinem künstlerischen Hintergrund und einer so lustigen Nische einen Blog starten sollte, um die Besucherzahlen zu steigern. Oder noch besser: einen YouTube-Kanal. Nach umfangreichen Recherchen fand ich heraus, dass Heimwerkervideos sehr beliebt sind. Da meine Nische die moderne Inneneinrichtung aus der Mitte des Jahrhunderts ist, beschloss ich, Heimwerkerprojekte für mein eigenes Zuhause zu erstellen. Als ein Video innerhalb kurzer Zeit über 10.000 Mal aufgerufen wurde, wusste ich, dass ich auf dem richtigen Weg war.” 

Karl wusste, dass er außerdem auf der Social-Media-Welle mitschwimmen musste. „Mein Kanal spricht ein kleines, spezielles Publikum an, aber es ist sehr engagiert in meiner Nische. Es hat eine Weile gedauert, bis ich alles verstanden hatte, aber wenn man erst einmal über die technischen Aspekte hinweg ist, ist es sehr lohnend und macht Spaß.”

Ein Screenshot einer Website

Quelle: Midcentury Style Shop

Print-on-Demand-Erfahrungen und Tipps vom Midcentury Style Shop

  • Nimm dir Zeit, um zu lernen, wie du deinen Shop mit SEO optimieren kannst, oder lass dir von einem Experten helfen.

  • Erforsche alle Marketingoptionen, wie Blogging oder Vlogging.

  • Lass dich nicht entmutigen, wenn du etwas noch nicht kannst oder weißt. Geh Schritt für Schritt vor und finde heraus, welche neuen Fähigkeiten du erlernen kannst, um deine Marke wachsen zu lassen.

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6. Pridelectics

Prideletics ist ein Kofferwort aus den englischen Begriffen „Pride” (Stolz) und „Athletics” (Sportler/Athleten). Der Schöpfer der Marke, Paul, beschreibt Pridelectics mit diesen Attributen:

  • Sport und Fitness

  • Die LGBT-Gemeinschaft

  • Mode und Stil

Prideletics feiert Menschen der LGBTQ+ Gemeinschaft, Vielfalt und Inklusion, und bietet T-Shirts, Langarmshirts, Mützen, Kapuzenpullis, Jogginghosen und andere Sportbekleidung an. Auf ihrer Seite verkünden sie: „Wir haben uns als Marke etabliert, zu der die Kunden wegen unserer Designs, unserer bequemen Kleidung und unseres Gemeinschaftsgefühls gehen. Unser Ziel ist es, Sportbekleidung zu kreieren, die du mit Stolz in deiner Stadt, im Fitnessstudio oder zu Hause tragen kannst und die dich so zeigt, wie du bist.”

Zusätzlich plant Pridelectics, in Zusammenarbeit mit verschiedenen LGBTQ+ Wohltätigkeitsorganisationen, Sondereditionen von Shirts herauszubringen, um etwas an die Gemeinschaft zurückzugeben. Der Fokus auf ihre Zielgruppe spielt auch eine große Rolle in ihrer Marketingstrategie.

„Was für meinen Online Shop am besten funktioniert hat, ist die Konzentration auf den Aufbau einer starken Community. Man kann Dutzende von tollen Designs entwerfen, aber wenn man keine starke Gruppe an Befürwortern oder Fans hat, wird man nichts verkaufen. Finde deshalb ein Thema, mit dem du dich zuallererst selbst identifizieren kannst, um eine überzeugende Marke zu kreieren. Erst dann kannst du deine Community organisch um dieses Thema herum aufbauen.”

Ein Screenshot einer Website

Quelle: Pridelectics

Die wichtigsten Erkenntnisse von Prideletics

  • Kreiere deine Marke auf Grundlage deiner eigenen Leidenschaft und Wertevorstellungen.

  • Konzentriere dich auf den organischen Aufbau deiner Gemeinschaft, entweder über Soziale Medien oder indem du gleichgesinnte Gruppen direkt ansprichst und auf dein Produkt aufmerksam machst.

7. Alice Potter

Alice Potter verkauft Produkte, die vor Pastellfarben nur so strotzen. Sie bietet Kinderbuchillustrationen, Grußkartendesigns und Poster an. Alice entwirft auch Einrichtungsgegenstände wie Kissen und Decken, die zu ihren Kunstwerken und Drucken passen, so dass die Kunden ein ganzes Kinderzimmer oder einen bestimmten Raum mit einem Thema dekorieren können.

In unserem Interview mit Alice Potter sagte sie, dass das Anbringen von Zeichnungen auf verschiedenen Produkten die Fantasie der Menschen anregt. Wenn man zum Beispiel ein bestimmtes Motiv mag, wird man sich eher alle verfügbaren Produkte mit diesem Design ansehen.

Alice verriet auch, dass sie als Kreative am glücklichsten ist, wenn sich Menschen mit ihrer Arbeit identifizieren. Es ist ihr wichtig, dass das, was sie entwirft, den Wünschen ihres Publikums entspricht: „Wenn du einen eigenen Print-on-Demand-Shop eröffnen möchtest, würde ich dir raten, die Meinungen deiner Follower in den sozialen Medien zu nutzen. Beziehe sie frühzeitig mit ein, noch bevor du deinen Shop eröffnest. Diese Taktik ist ideal für neue Verkäufer. Allen anderen würde ich raten, sich nicht zu scheuen, um deinen Shop zu bewerben und ständig über deine Produkte zu berichten. Deine Zielgruppe muss deine Artikel und dich mehrmals sehen, bevor ein gewisses Vertrauen entsteht und es vielleicht zu einer Transaktion kommt.”

Ein Screenshot eines Babyzimmers

Quelle: Alice Potter

Alice Potters Erfahrungen mit dem Print-on-Demand-Business

  • Wenn du Einrichtungsgegenstände verkaufst, erstelle ein bestimmtes Designthema, damit deine Kunden verschiedene Produkte mit den gleichen Motiven kaufen können.

  • Hole dir die Meinung deiner Zielgruppe darüber ein, was sie sich von deiner Arbeit erhofft.

  • Scheue dich nicht, deinen Shop und deine Produkte regelmäßig zu bewerben, ganz egal, ob du gerade erst beginnst oder bereits einige Verkäufe getätigt hast.

8. Project SIRIN

Werfen wir einen Blick auf ein weiteres Print-on-Demand Beispiel, dieses mal auf einen Store für Merchandise, das für einen bestimmten Zweck entwickelt wurde.

Projekt SIRIN wurde 2022 als ukrainisches und westliches Netzwerk zur Unterstützung der ukrainischen Truppen im Kampf um die Freiheit gegründet. Eine der Möglichkeiten, Geldmittel zu beschaffen, ist der Verkauf von Merchandise-Artikeln. Auf der Website des Projekts SIRIN finden sich T-Shirts und Aufnäher mit ermutigenden militärischen Symbolen und dem Hauptsymbol des Projekts, der Sirin, einem schönen, aber tödlichen Fabelwesen.

Bis Juni 2023 hat die Organisation über 590.000 $ gesammelt, die sie der ukrainischen Armee in Form von einsatznotwendiger Ausrüstung zur Verfügung gestellt hat. 

Der Merch des Projekts, der weltweit verkauft wird, schafft ein Gefühl der Gemeinschaft und ein gemeinsames Ziel. Laut Patrick, dem Vertreter der Organisation, ist es eine Möglichkeit, in Zeiten des Krieges Positivität zu verbreiten. „Als wir anfingen, waren wir sehr daran interessiert, ein Gemeinschaftsgefühl zu schaffen, nicht nur unter den westlichen NGOs, sondern auch unter den von uns unterstützten Einheiten. Es geht darum, an die positiven Dinge des Lebens zu erinnern, auch wenn wir uns inmitten eines Krieges befinden.”

ein Aufnäher und ein T-Shirt mit Text

Quelle: Projekt SIRIN

Das Projekt SIRIN hat einen Weg gefunden, seine Kernbotschaft mit populärer Ästhetik in Einklang zu bringen. Durch die Kombination eines „Retro-Surfwear-Vibes” mit den Symbolen von Kampf, Freiheit und Einheit vermittelt das Merch des Projekts eine auffallende visuelle Botschaft.

Die Organisation tat sich mit einem Grafikdesigner zusammen, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. „Wir begannen mit unserem Symbol Sirin, einer mythischen Eule, die ihre Feinde in den Tod führt, aber auch als Glücksbringer gilt. Wir hatten das Glück, einen guten Grafikdesigner gefunden zu haben, der unser Logo und seine Varianten entworfen hat.” Im Ergebnis hat das Projekt SIRIN ein Branding und eine visuelle Identität, die das Wesentliche seiner Mission in einem einfachen und verständlichen Bild einfängt.

Projekt SIRIN – die wichtigsten Erkenntnisse

  • Merch kann ein Instrument sein, um eine wichtige Botschaft weltweit zu verbreiten und ein Gefühl der Gemeinschaft zu schaffen.

9. Own Your Stigma 

Own Your Stigma wurde gegründet, um uns allen zu helfen, offener über mentale Gesundheit zu sprechen. Der Shop bietet Kleidung mit Texten wie „Deine Geschichte zählt”, „Sei freundlich zu deinem Verstand” und „Mentale Gesundheit ist Gesundheit” an. Das sind starke Botschaften, die uns alle ermutigen, unsere Gefühle und Gedanken zu teilen, und andere dazu aufzufordern, über ihre eigene Gesundheit nachzudenken oder zu sprechen. 

 

eine Collage aus Bildern eines Sweatshirts und eines Sweatshirts

Quelle: Own Your Stigma

Die Eigentümer der Marke, Allison und Brian, spenden jeden Monat einen Teil ihrer Einnahmen und unterstützen im Namen der Own Your Stigma-Community verschiedene Wohltätigkeitsorganisationen für mentale Gesundheit.

Außerdem verbreiten sie das Bewusstsein für diesen wichtigen Lebensaspekt auf Social-Media-Plattformen wie Instagram und Facebook. Wenn man Teil der OYS-Community ist, spürt man einfach, dass den Machern dieses Thema wirklich am Herzen liegt und dass ihre Produkte nützliche Werkzeuge sind, um die Botschaft zu verbreiten.

Das sind die wichtigsten Ratschläge von Allison und Brian für E-Commerce-Marketing

  • Nutze deine Leidenschaft. Lass dich von deiner Leidenschaft inspirieren, wenn du deine Marke gründest. Zum Beispiel: Du liebst Fotografie – dann bringe anderen doch vielleicht diese Fähigkeit und dein Wissen bei? Oder teile deine Gedanken und Meinungen zur Fotografie.

  • Sei beständig. So viele Menschen haben tolle Ideen, die sie entweder nicht umsetzen oder nicht weiterverfolgen. Arbeite also konsequent an deiner Marke; optimiere deine Produkte, probiere neue Artikel aus (nutze dafür den Rabatt auf Musterbestellungen, wie Printful ihn anbietet), poste in den sozialen Medien und halte deine E-Commerce Website auf dem neuesten Stand.

  • Kommuniziere effektiv. Gute Kommunikation ist enorm wichtig – die Aufrechterhaltung der Kommunikation mit Teammitgliedern und Kunden ist ein Muss. Beantworte E-Mails, Nachrichten und DMs am besten innerhalb von 24 Stunden. Ein einfaches „Danke, dass du dich an uns gewendet hast, wir antworten innerhalb von 24 Stunden” reicht in der Zwischenzeit aus. Wende dich auch bei Fragen und Anliegen an deinen Print-on-Demand-Anbieter. Allison und Brian sagen: „Printful hat Own Your Stigma wirklich geholfen, die Community zu dem zu machen, was sie heute ist.”

10. Rosi Feist

Thomas Müller ist bekennender Künstler. Für seine Kunstwerke verwendet er minimalistische Designs, die er in Form von Papier, Illustrationen und Collagen umsetzt. Das Medium ist farbiges Papier; die Tools: Messer, Schere, Papierschneider und Kleber. Aber auch Mac und iPad kommen zum Einsatz. 2017 startete Thomas schließlich seinen eigenen Online-Shop Rosi Feist auf Shopify, um seine Kunstwerke im Internet zu vertreiben.

ein Mann, der sich an eine Treppe lehnt

Quelle: Rosi Feist

Das Wichtigste war für Thomas, einen einzigartigen Namen zu finden. Thomas Müller ist der häufigste Name in Deutschland und somit ist es unmöglich gefunden zu werden und einen Markennamen aufzubauen. Der Geburtsname seiner Mutter, Rosi Feist, kam daher wie gerufen: Nicht nur ist er einzigartig, sondern auch ansprechend für ein internationales Publikum. Das ist gut, da nach Deutschland die meisten Kunden von Thomas sich in den USA befinden.

Ein Grund dafür sind die vielen Designs, die von einem USA-Urlaub gemeinsam mit seiner Frau inspiriert sind. Triviale Objekte wie verlassene Motels, Wüstenkakteen und abgelegene Tankstellen werden zum Beispiel in minimalistischem Stil ins Rampenlicht gerückt.

eine Tankstelle mit gelb-rotem Dach

Quelle: Rosi Feist

Thomas’ Tipps für deinen E-Commerce Shop 

  • Finde einen ansprechenden Namen. Er ist dein Alleinstellungsmerkmal und führt dazu, dass Kunden dich nicht vergessen.

  • Besetze eine bestimmte Nische. In Thomas’ Fall sind es Illustrationen mit dem analogen Medium Papier. „Das habe ich noch nicht so oft von anderen gesehen,” sagt er. 

  • Setze auf eigenes Marketing. Der kreative Kopf hinter deiner Marke bist du, deshalb gibt es niemanden, der deine Produkte besser vermarkten kann.

  • Verlagere nicht dein ganzes Standbein auf den E-Commerce. Der Verkauf in Online Shops ist einfach und schnell, aber du solltest auch abseits davon für deine Marke werben. Lass deine Freunde und Familie deine Produkte ausprobieren oder tragen, und nutze jede Gelegenheit, um auch offline Geld zu verdienen.

Mach weiter und gib nicht auf

Das ist die ultimative Botschaft, die die Betreiber dieser erfolgreichen Print-on-Demand-Shops dir mit auf den Weg geben wollen. Sie alle bieten leicht unterschiedliche Ansätze für das Brand Marketing – das ist ganz normal. Es gibt kein Patentrezept für den Erfolg deines eigenen Shops, aber es gibt definitiv etwas, das für deine Marke funktioniert. 

Probiere also weiterhin neue Dinge aus, experimentiere herum und präsentiere der Welt deine Produkte mit Begeisterung und Überzeugung.

Lass uns in den Kommentaren wissen, welche Ratschläge du ausprobiert hast und wie sie sich für dich bewährt haben.

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Von Isa Olin am 12. Mär 2024

Isa Olin

German Content Marketing Specialist

Isa ist Content Marketing Specialist bei Printful. Mit ihrem germanistischen Hintergrund ist sie für den deutschsprachigen Blog und alle Themen rund um Marketing verantwortlich.

Isa ist Content Marketing Specialist bei Printful. Mit ihrem germanistischen Hintergrund ist sie für den deutschsprachigen Blog und alle Themen rund um Marketing verantwortlich.

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Isa Olin

Von: Isa Olin

Lesedauer: 18 Minuten 12. Mär 2024

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