Blog / Einsteiger-Handbuch / Die beste T-Shirt Druck-Methode | Printful Blog
Die beste Methode zum Bedrucken von T-Shirts zu finden, ist einer der wichtigsten Schritte, wenn man ein T-Shirt-Geschäft eröffnen will. Die schlechte Nachricht ist, dass es nicht nur eine richtige Antwort gibt.
Das ideale Druckverfahren für dein Unternehmen hängt von vielen Faktoren ab, z. B. von der Art des Stoffs, den du verwendest, oder von der Menge der T-Shirts, die du bedrucken willst. Es kommt auch darauf an, welche Design-Entwürfe dir vorschweben, welche Detailgenauigkeit du erwartest und wie viel Zeit und Geld du investieren möchtest.
Möchtest du zum Beispiel deine eigenen Maschinen kaufen und den Druck selbst durchführen? Oder ziehst du es vor, dein Produkt von einem Drittanbieter mit Print-on-Demand-Service drucken zu lassen? Wenn du dich für das Dropshipping-Geschäftsmodell entscheidest, liefern Anbieter deine Bestellungen sogar unter deinem Markennamen direkt an deine Endkunden. Das heißt, du kannst auf die Packzettel und Verpackung auch deine eigenen Logos anbringen.
In diesem Beitrag stellen wir dir die beliebtesten T-Shirt-Druckoptionen vor, mit denen du deine eigenen T-Shirts bedrucken und personalisieren oder zum Verkauf anbieten kannst, und stellen dir alle Informationen zur Verfügung, die du benötigst, um deine Entscheidung zu treffen.
Los geht's.
DTG (Direct-to-Garment Druck) ist eine der beliebtesten Drucktechniken für T-Shirts, die es derzeit auf dem Markt gibt. Wie wir sehen werden, ist es jedoch im Vergleich zu einigen der anderen Methoden, die wir behandeln werden, noch recht neu.
Am einfachsten lässt sich der DTG-Druck mit dem Beispiel erklären, dass er wie ein Druck auf Papier funktioniert, nur eben auf Stoff. Das bedeutet, dass die Tinte direkt auf das T-Shirt gesprüht wird, um das Design zu erstellen.
Mehr dazu: DTG vs. Siebdruck
Diese Drucktechnik eignet sich am besten für kleinere Unternehmen, die mit individualisierten T-Shirts (oder allgemein mit personalisierbarer Kleidung) arbeiten möchten und kein großes Auftragsvolumen haben, da sie so einmalige Exemplare drucken können. Ein weiterer großer Vorteil des DTG-Drucks? Du kannst verschiedene Designs testen und auf Anfrage verkaufen, ohne dass du tonnenweise T-Shirts auf Lager haben musst. Und du bekommst immer noch die beste T-Shirt-Druckqualität.
Quelle: Printful
Um T-Shirts im DTG-Verfahren zu bedrucken, benötigst du einen DTG-Drucker mit spezieller Tinte auf Wasserbasis, die sich mit dem Stoff (vorzugsweise Baumwolle) verbinden kann. Das Gerät sprüht die Tinte auf den Stoff und das T-Shirt ist in wenigen Minuten fertig.
Diese digitale Ausrüstung ist nicht billig. Wenn du also vorhast, dir eine eigene Maschine zu kaufen, solltest du dich auf eine beträchtliche Vorabinvestition einstellen. Alternativ kannst du dich auf einen Print-on-Demand-Anbieter wie Printful verlassen, der über eine erstklassige Ausrüstung verfügt und bereit ist, deine T-Shirts zu drucken, sobald eine Bestellung eingeht.
Alles, was du tun musst, ist, deinen Online-Shop mit Printful zu verbinden, und wir erfüllen deine Bestellung automatisch, verpacken sie und versenden sie in deinem Namen an deine Kunden.
DTG Druck-Basis, Quelle: Printful
Aushärtung des DTG-Drucks, Quelle: Printful
DTG-Druck funktioniert am besten auf T-Shirts aus 100 % Baumwolle, eignet sich aber auch für Baumwollmischgewebe. Synthetische Stoffe sind nicht zu empfehlen.
Da die Tinte dünn ist, ist es schwieriger, einen guten Druck auf dunklen Textilien zu erzielen. In diesem Fall wird eine weiße Grundierung empfohlen, um zu gewährleisten, dass das Motiv seine ursprünglichen Farben behält. Für dieses Druckverfahren sind auch Vor- und Nachbehandlungen erforderlich, und natürlich sollte man den speziellen Pflegeanweisungen folgen, um die Haltbarkeit der Produkte zu gewährleisten.
Keine Vorbereitungsarbeiten (wie bei Folien oder Netzen)
Ermöglicht Unikate
Perfekt für kleine Unternehmen
Oft nachhaltiger als Siebdruck, da Überproduktion vermieden wird
Langlebige Drucke
Hochwertige Ergebnisse und Präzision bei komplexen Designs
Weiche Haptik
Keine Farbbeschränkungen
Teure Geräte, die eine gewisse Fertigkeit erfordern
Erfordert Vorbehandlung und Nachbehandlung
Nicht die kostengünstigste Option für große Aufträge mit demselben Design
Stoffe die nicht aus Baumwolle sind, sind nicht gut geeignet
Der DTG-Druck ist ideal für detailliertere Designs mit unbegrenzten Farben und Nuancen. Er liefert präzise, genaue Ergebnisse und hochwertige Drucke für künstlerische Designs oder Fotos.
Mehr erfahren: 7 qualitativ beste T-Shirts
DTF steht für Direct-to-Film-Druck und ist eine der vielseitigsten T-Shirt-Druckarten der Branche. Anders als bei den vorherigen Verfahren wird bei dieser Technik eine Folie verwendet, um das Motiv auf das T-Shirt zu übertragen. Das Verfahren kann mit verschiedenen Arten von Stoffen durchgeführt werden.
Beim DTF-Druck wird das Motiv zunächst mit wasserbasierten Tinten und einem speziellen Pulver, das die Übertragung des Motivs unterstützt, auf eine besondere Folie, die PET-Folie, gedruckt. Dann wird es auf das T-Shirt gedruckt. Die Übertragung von einer Oberfläche auf die andere erfolgt mit einer Wärmepresse, wodurch sich die Folie ablöst und ein exakter Abdruck auf dem Kleidungsstück zurückbleibt.
Vor dem Druck muss der Stoff entfeuchtet und geglättet werden. Nachdem das Design übertragen wurde (bei einer durchschnittlichen Temperatur von 165 °C), wird die Folie abgezogen.
DTF-Prozess Quelle: Printful
Um ein T-Shirt mit der DTF-Methode zu bedrucken, musst du nicht nur in Ausrüstung wie eine Heißpressmaschine investieren, sondern auch in Material wie Folie und Puder – ganz zu schweigen von den Vor- und Nachbehandlungen für eine bessere Qualität und Haltbarkeit der Drucke.
Direct-to-Film-Drucker Quelle: Subli-Star
Einer der größten Vorteile des DTF-Drucks im Vergleich zu anderen T-Shirt-Druckverfahren ist seine Vielseitigkeit. Er kann auf einer Vielzahl von Textilien wie Baumwolle, Polyester, Fleece, Nylon und Mischgeweben eingesetzt werden.
Hochwertige Ergebnisse für detaillierte Drucke
Ermöglicht mehr Farben und Schattierungen (z. B. sind keine separaten Schichten für Designelemente oder Farben wie beim Siebdruck erforderlich)
Vielseitiger – funktioniert auf verschiedenen Arten von Stoffen
Eine Folie kann für mehrere T-Shirts verwendet werden
Mehr Schritte, langsamerer Prozess
Höhere Kosten für Maschinen und Material (PET-Folie und Pulver)
Weniger umweltfreundlich, die Folien erzeugen mehr Abfall
Dickere Drucke im Vergleich zu DTG
Genau wie DTG ist der DTF-Druck die perfekte Wahl für aufwendige Designs mit einer großen Auswahl an Farben und Details. Es ist auch ideal für diejenigen, die viele T-Shirts mit demselben Design bedrucken möchten.
Der Siebdruck ist eines der ältesten Druckverfahren für T-Shirts überhaupt. Und er ist auch einer der effizientesten! Er bietet lebendige, haltbare T-Shirt-Designs auf kostengünstige Weise.
Beim Siebdruckverfahren wird eine Schablone, ein Maschensieb und ein Rakel oder eine gerade Klinge verwendet, um ein Motiv auf das T-Shirt zu übertragen.
Zunächst wird eine Schablone mit dem Motiv erstellt und auf ein Sieb gelegt. Es ist wichtig, dass alle Bereiche, die nicht mit dem Motiv bedeckt werden sollen, abgedeckt werden, damit die Tinte nur durch die offenen Stellen fließt.
Sobald die Schablone auf dem Sieb platziert ist, wird die Tinte darüber gegossen und mithilfe eines Rakels oder einer Klinge angedrückt, um das Motiv auf den Stoff zu übertragen. Danach wird die überschüssige Farbe abgewischt und das T-Shirt zum Trocknen ausgelegt.
Siebdruck-Prozess Quelle: Unsplash
Auch wenn es sich nach etwas anhört, das von Hand gemacht wird, gibt es Siebdruckmaschinen, die den Prozess automatisieren und dir helfen, dein eigenes Druckgeschäft aufzubauen. Wenn du aber klein anfangen willst, findest du hier die Ausrüstung und das Material, das du brauchst:
Einen Computer mit der nötigen Software, um deine Entwürfe vorzubereiten
Einen Tintenstrahldrucker zur Erstellung des Film-Positivs, das die Schablone erzeugt
Die Schablonen, die aus einem feinen Gewebe bestehen, das über einen Rahmen gezogen wird (je nachdem, wie viele verschiedene Arten von Kunstwerken du verwendest, benötigst du möglicherweise verschiedene Schablonen)
Einen Trockenschrank oder einen Reinraum mit sicherer Beleuchtung
Siebdruck-Set Up Quelle: Printful
Natürliche Stoffe wie Baumwolle, Seide und Wolle eignen sich am besten für den Siebdruck. Obwohl auch natürliche und synthetische Mischgewebe mit dieser Technik bedruckt werden können, solltest du 100 % synthetische Mischgewebe wie Polyester, Spandex und Lycra vermeiden.
Hochwertige, langlebige Drucke
Kosteneffizienz bei größeren Aufträgen
Kompatibel mit vielen verschiedenen Stoffen
Schnell und günstig für große Mengen desselben Motivs (durchschnittlich 25 Stück pro Motiv)
Langer Prozess, nicht ideal für kleine Unternehmen, die auf Anfrage verkaufen wollen
Nicht ideal für detaillierte Designs
Begrenzte Anzahl von Farben
Teuer für kleine Mengen und Designs mit vielen Farben
Nicht sehr umweltfreundlich, da das Verfahren viel Wasser verbraucht und die Siebdruckfarbe normalerweise auf Plastisol basiert (nicht biologisch abbaubar).
Dieses T-Shirt-Druckverfahren wird für einfarbige Designs und größere Unternehmen empfohlen, die bereits einen höheren Bedarf an Massenproduktion haben. Bei kleineren Aufträgen und komplizierteren Designs ist das DTG-Verfahren die logischere Wahl.
Unter Sublimation versteht man den Übergang einer Substanz vom festen Zustand in den gasförmigen, wenn sie hohen Temperaturen und Druck ausgesetzt wird. Daher hat dieses Druckverfahren auch seinen Namen: Man dachte, dass sich der Farbstoff beim Drucken in Gas verwandelt. Heute weiß man, dass der Farbstoff tatsächlich verflüssigt wird, aber der ursprüngliche Begriff ist immer noch weit verbreitet, ebenso wie der technisch korrekte Begriff Farbstoffdiffusion.
Bei diesem Druckverfahren handelt es sich um eine spezielle Art von flüssigem Farbstoff, der in den Stoff eindringt und dort bunte Muster erzeugt, indem er nicht nur die Farbe, sondern auch die Textur des Stoffes verändert. Daher ist der Sublimationsdruck, auch bekannt als Farbstoffsublimation oder digitale Sublimation, eine Technik, die sich gut für den Kleidungsdruck eignet.
Tatsächlich ist es zu einer der beliebtesten Methoden für Marken geworden, die T-Shirts verkaufen, insbesondere Allover-Druck-Shirts.
Das Druckverfahren ist ziemlich einfach. Als Erstes wird das Motiv auf ein spezielles Thermotransferpapier gedruckt. Danach wird das Transferpapier erhitzt, damit die Tinte in das T-Shirt eindringen kann.
Sublimationsdruck Quelle: Printful
Für die Herstellung von sublimierten T-Shirts benötigst du eine Thermotransferdruckmaschine (einen Sublimationsdrucker oder eine Thermopresse) mit dem entsprechenden Transferpapier und der entsprechenden Tinte.
Wenn du ältere Drucker verwendest, solltest du darauf achten, dass der Stoff während des Druckvorgangs keine Falten wirft. Das passiert nur, wenn der Stoff und das Papier nicht aufeinander abgestimmt sind – bei neueren Druckern musst du dir darüber keine Gedanken machen.
Wenn du mit Baumwoll-T-Shirts arbeiten möchtest, solltest du die Sublimation vergessen. Diese Technik ist für synthetische Stoffe wie Polyester gedacht.
Farbenfrohere Designs
Widerstandsfähigere Drucke, die mehr Wäschen überstehen
Lebendige Farben
Glatte Textur
Mehr Schritte, langsamerer Prozess
Mehr Vorbereitung kann die Gesamtkosten beeinflussen
Erfordert fortgeschrittenere Kenntnisse
Der Sublimationsdruck eignet sich perfekt für T-Shirts mit Allover-Druck. Da du aber jedes Mal, wenn du ein neues T-Shirt herstellst, das gedruckte Design auf dem Transferpapier haben musst, ist es nicht die kosteneffektivste Druckmethode für Großaufträge und eignet sich daher eher für die Produktion auf Abruf.
Mehr erfahren: Guide zu Baumwolle, Polyester und Mischgeweben
Nachdem wir nun die Grundlagen der bekanntesten Druckverfahren kennengelernt haben, ist es an der Zeit, andere Möglichkeiten zu erkunden. Wer weiß? Vielleicht liegt die Lösung, nach der du gesucht hast, abseits der ausgetretenen Pfade.
Plastisoltransfer fällt unter die Kategorie Siebdruck, allerdings mit einem zusätzlichen Schritt: Das Motiv wird auf ein spezielles Druckpapier aufgebracht.
Der erste Teil des Prozesses ist genau wie beim Siebdruck und verwendet eine Schablone und ein Sieb. Anstatt jedoch direkt auf das Kleidungsstück zu drucken, wird das Motiv zunächst digital auf Plastisol-Transferpapier gedruckt, das dann mit einer Wärmepresse auf dein T-Shirt aufgebracht wird.
Dieser zusätzliche Schritt macht das Verfahren für eine Reihe spezifischer Anforderungen geeignet, aber der wichtigste ist, dass der Plastisoltransfer es dir ermöglicht, dich für den T-Shirt-Druck im Voraus vorzubereiten. Das bedeutet, dass du das Transferpapier einmal vorbereitest und dann das Design auf ein Kleidungsstück drucken kannst, wann immer du es brauchst, und das auf eine schnelle und einfache Weise.
Geeignet für strapazierfähige Stoffe (wie Fleece)
Langlebige Drucke mit ähnlicher Qualität wie beim Siebdruck
Eine gute Option für Live-Drucke oder Drucke vor einem Publikum
Erfordert einen zusätzlichen Schritt im Prozess
Erfordert Kenntnisse, um Fehler zu vermeiden
Nicht ideal für große Aufträge, da mehr Schritte und Materialien erforderlich sind, was den Prozess verlangsamt
Dies ist wahrscheinlich die kostengünstigste Art, sich in das Druckgeschäft einzuarbeiten. Alles, was du brauchst, ist ein normaler Tintenstrahldrucker, spezielles Druckpapier und eine relativ günstige Heißluftpresse.
In vielerlei Hinsicht ähnelt es der Farbsublimation, aber die Wissenschaft dahinter ist ein wenig anders. Bei beiden Verfahren wird das Motiv auf Transferpapier gedruckt und dann mit Hitze und Druck auf den Stoff übertragen. Bei der Heißpresse bleibt das Motiv einfach auf dem Stoff haften und bildet eine Schicht auf dem T-Shirt. Bei der Farbsublimation wird die Tinte Teil des Stoffes und färbt das T-Shirt ein.
Wahrscheinlich die günstigste Methode überhaupt
Ein einfaches und unkompliziertes Verfahren
Geeignet für kleine Mengen und komplexe Designs
Nicht geeignet für hitzeempfindliche Stoffe
Geringe Qualität der Ergebnisse bei dunkleren Stoffen
Der Vinyldruck ist eine vielseitige Variante der Heißpresstechnik und eignet sich sowohl für den Massendruck als auch für kleinere Mengen.
Zunächst wird das Design mithilfe von CAD-Software und einem Laserschneider aus einer Vinylfolie geschnitten. Anschließend wird das Design mit einer Heißpressmaschine auf das T-Shirt übertragen. Du kannst aus einer Vielzahl von Vinylfarben wählen, und das Ergebnis ist ein lebendiger, hochwertiger Druck.
Vinyl-Druckprozess Quelle: Custom-One
Dauerhafte und hochwertige Ergebnisse
Vielseitige Methode – geeignet für kleine und große Mengen
Erfordert zusätzliche Ausrüstung (den Vinylschneider)
Nicht für große Drucke geeignet
Dies ist fast wie eine umgekehrte T-Shirt-Drucktechnik: Anstatt Tinte auf das T-Shirt aufzutragen, entfernst du den Farbstoff aus dem Stoff, um einen Negativdruck zu erstellen. Es ist nicht die flexibelste Methode, aber das Ergebnis ist ein einzigartiger Druck im Vintage-Look.
Der Textildruck funktioniert nur mit natürlichen Stoffen (wie Baumwolle). Auch die Farbe des Stoffes spielt eine Rolle – manche Farben bleichen besser als andere. Das Motiv kann im Siebdruckverfahren auf das T-Shirt aufgebracht werden, aber die Farbe wird mit einem speziellen Produkt gemischt, das den ursprünglichen Farbstoff entfernt und durch die von dir gewählte Farbe ersetzt.
Mit Entladungsdruck gedruckte T-Shirts Quelle: Magna Colours
Weiche Drucke mit leuchtenden Farben
Geeignet für komplexe und einfache Designs
Einzigartiger Retro-Effekt
Funktioniert nur mit natürlichen Stoffen
Inkonsistente Ergebnisse – die Farben können von Druck zu Druck variieren
Mit dieser Methode kannst du dein Design auf dem gesamten T-Shirt anbringen, auch am Kragen und an den Ärmeln. Das Ergebnis ist ein nahtloser Allover-Druck, aber das Verfahren ist nicht sehr kosteneffizient, sodass diese Technik im Einzelhandel nicht sehr verbreitet ist.
Gürteldruck-Maschine Quelle: Systematic Automation Inc.
Mit einer Banddruckmaschine wird das Motiv auf eine Stoffrolle aufgebracht, was wie eine Variante des Siebdrucks funktioniert. In der Regel handelt es sich um ein einfarbiges Motiv, damit der Stoff weich bleibt. Diese Technik kann mit anderen Verfahren, wie dem traditionellen Siebdruck, kombiniert werden, um das Design zu ergänzen. Nach dem Druck wird die Stoffrolle zugeschnitten, um das T-Shirt herzustellen.
Mit Gürteldruck und anderen Druckverfahren bedrucktes T-Shirt Quelle: Superior
Nahtlose Allover-Drucke
Erfordert teure Ausrüstung
Die Anzahl der Farben kann begrenzt sein
Kommen wir abschließend zu den traditionelleren Methoden der Personalisierung, die nicht unbedingt Maschinen erfordern und die man einfach selbst machen kann.
Diese Technik steht hinter dem weltberühmten Batik-Effekt. Dabei wird verhindert, dass die Farbe mit bestimmten Teilen des Stoffes in Berührung kommt, sodass das Endergebnis strukturiert aussieht. Bei der Batikfärbung werden Teile des Stoffes zusammengebunden, bevor er in die Farbe getaucht wird. Ältere traditionelle Techniken wie Shibori und Bandhani beruhen auf einem ähnlichen Verfahren.
Neben manuellen Methoden (wie Binden und Klemmen) kannst du Substanzen wie Wachse und andere Chemikalien verwenden, um zu verhindern, dass die Farbe in Teile des Stoffes eindringt.
Batik-Shirt mit Stickerei Quelle: Printful
Wenn du experimentierfreudig bist und deine Kreativität ausleben möchtest, kann dies eine sehr unterhaltsame Möglichkeit sein, T-Shirts zu bedrucken. Obwohl es viel technisches Geschick erfordert, erzielt man mit Airbrush sehr spezifische Ergebnisse, die an Graffiti erinnern. Das Verfahren ist ziemlich einfach: Du brauchst eine Airbrush-Pistole, Farbe und eine Schablone, und schon kannst du loslegen!
Es ist eine gute Idee, zuerst einen Testlauf zu machen, da nicht jeder Stoff und jede Farbe für diese Technik geeignet ist. Es ist auch wichtig zu wissen, dass Airbrush-Drucke nicht dauerhaft sind – die Farbe löst sich mit der Zeit ab. Abgesehen davon kannst du mit dieser Technik sehr einzigartige Looks kreieren.
Airbrush-T-Shirt Quelle: Etsy
Wie du sehen kannst, gibt es viele verschiedene T-Shirt-Druckverfahren. Unabhängig davon, wofür du dich entscheidest, ist die Kenntnis der Vor- und Nachteile der einzelnen Druckverfahren der erste Schritt, um dein eigenes T-Shirt-Druckgeschäft rentabel zu machen. Dazu gehört nicht nur die Kompatibilität der Stoffe, sondern auch ein Vergleich der Vorab-Investitionen und der langfristigen Kosten – ich spreche hier von Ausrüstung, Verbrauchsmaterialien, Schulungen, Personal usw.
Je nachdem, was deine Geschäftsziele sind und nach welcher Qualität du strebst, kann es sich lohnen, mit einem Druckdienstleister zusammenzuarbeiten. Wenn das der Fall ist, solltest du dich über die Möglichkeiten des Print-on-Demand-Verfahrens informieren, mit dem du den Online-Verkauf von individuellen T-Shirts fast ohne Anfangskapital starten kannst.
Profis kümmern sich um den Druck, die Verpackung und den Versand deiner Artikel an die Kunden, sodass du dich nicht um die Produktion und Logistik kümmern musst. Außerdem kannst du erstklassige Individualisierungstechniken wie Stickerei und Allover-Druck ausprobieren.
Mehr erfahren: Wie du ein eigenes Modelabel gründest
Dahna Dahlke
Dahna ist Content Marketing Specialist bei Printful. Sie kommt aus dem Kunst- und Kulturbereich mit einer Vorliebe für Marketing, Social Media und kreatives Schreiben.
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