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Einsteiger-Handbuch

In 4 Schritten zu deinem ersten 1.000 Euro Umsatz

Von am 20. April 2021 Lesedauer: 5 Minuten

Dieser Blog Artikel basiert auf einer Printful Threads-Präsentation (Englisch). Sieh dir die gesamte Präsentation auf unserem YouTube-Kanal (Englisch) an und abonniere ihn, um auf dem Laufenden zu bleiben!

Als ich 23 Jahre alt war, habe ich mein erstes E-Commerce-Unternehmen für rund 1 Million Euro verkauft. Heute arbeite ich bei Privy, einem Unternehmen, das Tools für Website-Konvertierung, Email-Marketing und Textnachrichten anbietet. Nebenbei betreibe ich immer noch meine eigenen E-Commerce-Geschäfte und weiß daher, wie es ist, am Anfang seine Familie und all seine Freunde anbetteln zu müssen, die Produkte zu kaufen und Bewertungen zu hinterlassen.  

In diesem Beitrag zeige ich dir einige Strategien, wie du deine ersten 1.000 Euro Umsatz machen kannst, ganz ohne deine Liebsten zu nerven.

Zunächst einmal eine kurze Liste von Dingen, die du nicht brauchst, um Verkäufe zu erzielen:

  • Geld: Du brauchst nicht einmal 1.000 Euro auf der Bank, um deine ersten 1.000 Euro Umsatz zu machen. Du benötigst nur einen kleinen Bruchteil davon, um deinen Shop einzurichten, vor allem, wenn du das Print-on-Demand-Modell verwendest.
  • Eine innovative Idee: Dein Produkt muss nicht bahnbrechend sein, um Gewinn zu machen. Stelle einfach sicher, dass du selbst von dem, was du verkaufst, begeistert bist.
  • Ein großes Team: Du kannst ein Unternehmen gründen und ganz alleine Umsatz machen!

Nun zu dem, was du tun musst:

Bekanntheit aufbauen

Du hast sicher eine tolle Idee und ein tolles Produkt, aber es gibt einen Grund, warum die Leute noch nicht bei dir kaufen: Sie haben keine Ahnung wer du bist. Um dieses Problem zu beheben, musst du Bekanntheit aufbauen.

Coca-cola advertising examples

Quelle: Coca Cola

Nimm zum Beispiel Coca-Cola. Sie geben Millionen für auffällige Werbetafeln aus, weil sie wissen, dass du dadurch im Supermarkt ihr Produkt anderen vorziehen wirst. Ganz einfach aus dem Grund, weil du ihr Produkt bereits kennst.

Deine Aufgabe als Inhaber eines Kleinunternehmens ist es, die gleiche Art von Bekanntheit für deine Marke zu schaffen. Natürlich wirst du wahrscheinlich keine Plakatwand am Times Square aufstellen und vielleicht scheint sogar Facebook-Werbung unerreichbar zu sein. Wenn das der Fall ist, habe ich einige kosteneffiziente Lösungen für dich:

HARO, TIkTok, and Quora logos

Quelle: HARO, Tik Tok und Quora

HARO

HARO, oder Help a Reporter Out, ist eine Plattform, die Reporter nutzen, um Quellen für ihre Artikel zu finden. Sie wird von professionellen Autoren genutzt, von großen Zeitungen wie der New York Times und dem Wall Street Journal bis hin zu kleinen Bloggern und allen dazwischen.

Wenn ich eine Marke gründe, beobachte ich HARO-Anfragen nach Möglichkeiten, darauf antworten zu können. Ich antworte auf Anfragen mit Nachrichten wie: „Hey, ich habe gerade dieses Produkt zu einem tollen Preis auf den Markt gebracht und ich denke, deine Leser würden es lieben.“

TikTok

Ich denke, wir befinden uns im goldenen Zeitalter von TikTok. In der Tat, wenn du ein Produkt hast und nicht bereits TikTok-Videos machst, denke ich, dass du es bereuen wirst.

Im letzten Jahr habe ich mit vielen kleinen Marken gesprochen, die auf TikTok kostenlos viral gegangen sind und hunderttausende von Euro verdient haben.

Die Viralität der Plattform wird meiner Einschätzung nach in den nächsten 1,5 – 2 Jahren abnehmen und die Plattform wird mehr Pay-to-Play wie Facebook und andere Social-Media-Plattformen, also rate ich dir, jetzt anzufangen.

Quora

Quora gibt es schon seit langer Zeit, aber aufgrund ihres hohen Suchmaschinen-Rankings ist sie immer noch eine extrem relevante Seite. Um diese Plattform zu nutzen, suche nach Fragen, die in deine Nische passen. 

Wenn du zum Beispiel Tee verkaufst, gibt es vielleicht Fragen zum Entspannen nach der Arbeit. Sobald du relevante Fragen gefunden hast, beantworte so viele wie möglich. Gestalte deine Antworten so hilfreich wie möglich. Füge dann am Ende eine Werbung für dein Geschäft ein. Du kannst etwas sagen wie: „Übrigens, ich habe dieses Produkt entwickelt und denke, dass es eine großartige Sache ist, die du in deine Routine am Ende des Tages einbauen kannst.“

Sonderangebote anbieten

Ich glaube, die Person, die sagte: „Bau es und sie werden kommen“, machte keinen einzigen Cent Umsatz an E-Commerce-Verkäufen. 

Examples of special offers

Quelle: City Boutique, Love and Light Healing, Respoke Collection

Sobald Leute auf dein Geschäft aufmerksam geworden sind, musst du ihnen einen Grund geben, es zu besuchen. Die Leute sind faul und werden selten die Initiative ergreifen. Zumindest ist das bei mir persönlich der Fall.

Wenn du potenzielle Kunden ansprichst, um deine Bekanntheit zu steigern, solltest du ihnen auch ein besonderes Angebot wie einen Gutscheincode machen. Du kannst den Code in Anzeigen oder in sozialen Medien platzieren. Wenn du mit Influencern zusammenarbeitest oder die Möglichkeit hast, in einem Blogbeitrag vorgestellt zu werden, füge dort ebenfalls Codes ein.

Weitere Ideen für Angebote sind:

  • Zwei zum Preis von einem
  • Produkte in limitierter Auflage
  • Kostenloses Zubehör
  • Kostenloser Versand
  • Kostenloser Zugang zu einer Facebook-Gemeinschaft

Ich empfehle dir, diese Optionen zu erforschen und herauszufinden, was für deinen Shop am besten funktioniert.

Verkäufe konvertieren

Die durchschnittliche Konversionsrate bei  E-Commerce-Shops liegt bei nur 1 %. Das bedeutet, wenn 100 Personen deinen E-Commerce-Shop besuchen, werden 99 von ihnen ihn ohne einen Kauf zu tätigen verlassen. Aber es gibt einige Dinge, die du tun kannst, um diese Statistik zu verbessern und mehr Verkäufe zu erzielen.

Jedes Mal, wenn du einen Verkauf tätigst, bitte den Käufer um eine Bewertung, die du auf deiner Website veröffentlichen kannst. Diese Art von sozialem Beweis ermutigt andere zum Kauf.

Example of using reviews on a website

Quelle: WebDAM

Deine Produktbeschreibungen sind ein weiterer wichtiger Bereich für die Konversion. Dies ist ein Bereich, in dem du alle Fragen deiner Kunden über dein Produkt beantworten kannst, bevor sie überhaupt fragen. Füge so viele Details wie möglich ein. Hat dein T-Shirt den weichsten Stoff, den du je gefühlt hast? Wenn ja, lasse es deine Kunden wissen.

Pop-ups können auch die Konversion fördern. Ein Pop-up, das deine Kunden auffordert, ihre Email-Adressen einzugeben, ist ein Gewinn. Wenn der Kunde die Seite verlässt, ohne etwas zu kaufen, kannst du dich später mit ihm in Verbindung setzen. Wir werden im nächsten Abschnitt mehr über Emails sprechen.

Engagement steigern

Shopify-CEO Tobi Lütke hat einmal getweetet, dass deine Email-Listen und deine Website die zwei einzigen Dinge sind, die du im Internet besitzen kannst. Alles andere ist nur gemietet.

Tweet by Tobi Lütke

Quelle: Twitter

Mit diesen Worten im Hinterkopf, ermutige ich dich, mit dem Aufbau deiner Email-Liste zu beginnen. Sie wird in der Zukunft wertvoll sein. Im Jahr 2021 nutzen bereits 4,03 Milliarden Menschen Emails und und es wird prognostiziert, dass diese Zahl kontinuierlich ansteigen wird. 

Hier sind ein paar Ideen für ansprechende Emails, die du an deine Kunden senden kannst:

  • Vorverkaufs-Emails: Begrüße deine potenziellen Kunden. Diese Emails sind eine gute Gelegenheit, die Geschichte deiner Marke zu erzählen und zu zeigen, wie deine Produkte hergestellt werden. Dies ist auch ein guter Zeitpunkt, um Gutscheine anzubieten.
  • Emails zu abgebrochenen Warenkörben: 70 % aller E-Commerce-Warenkörbe werden abgebrochen. Dies gibt dir die Möglichkeit, eine Reihe von Emails einzurichten, um die Kunden zu ermutigen, wiederzukommen und ihren Kauf abzuschließen.
  • Kaufnachbereitung: Hier kannst du deine Kunden um wichtige Bewertungen bitten, die wir bereits erwähnt haben. Du kannst auch für andere Produkte werben, die mit dem gekauften Produkt verwandt sind und zum erneuten Kauf anregen.
  • Newsletter: So bleibst du mit deinen Kunden in Verbindung und dein Geschäft bleibt ihnen im Gedächtnis.

Mit dem Verkaufen beginnen

Ich hoffe, du bist inspiriert, deine Email-Liste aufzubauen, die Bekanntheit deiner Marke zu steigern, Angebote zu machen und, was am wichtigsten ist, Verkäufe zu tätigen.

Ich glaube, dass du, wenn du meine Ratschläge befolgst, auf dem besten Weg zu deinen ersten 1.000 Euro Umsatz und noch viel mehr sein wirst. Am wichtigsten ist, dass du die Reise genießt! Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg.

Connor currently works at Privy, helping 500,000+ ecommerce brands grow their businesses. In January 2020 before joining Privy, he sold his ecommerce business. Now he runs several ecommerce stores as a side hustle.

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