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Einsteiger-Handbuch

Wie du dein eigenes Modelabel gründest: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung

Von am 19. Mai 2022 Lesedauer: 17 Minuten

Die Gründung eines erfolgreichen Unternehmens, das auch langfristig Bestand hat, ist eine echte Herausforderung. Wo soll man anfangen?

Alle paar Jahrzehnte bringt die Technologiebranche neue Geschäftsmodelle auf den Markt, die den Menschen helfen, ihr eigenes Business zu starten.

Aber selbst wenn es mittlerweile so unkomplizierte Möglichkeiten wie das Print-on-Demand-Modell gibt, sind die traditionelle Geschäftsplanung und die Entwicklung einer Markenidentität immer noch entscheidend für den Erfolg.

Wenn du diese beiden Aspekte sorgfältig planst und umsetzt, wird es dir wesentlich leichter fallen, langfristige Entscheidungen zu treffen. Erst dadurch kannst du eine solide Basis schaffen, die es dir ermöglicht, eine starke und dauerhafte Bindung zu deinen Kunden aufzubauen.

In diesem umfassenden Leitfaden erfährst du alles darüber, wie du dich für deine Zielgruppe entscheidest, einen einfachen Businessplan erstellst, deine Markenidentität aufbaust und deine eigene Modelinie entwirfst.

Entscheide dich für einen Zielmarkt

Dein Zielmarkt ist die Gruppe von Menschen, an die du deine Produkte verkaufen willst. 

Deine Zielgruppe zu kennen ist wichtig, denn deine Kunden sind ein zentraler Bestandteil deines Businessplans und deiner Markenstrategie. Zu verstehen, wie jemand tickt, ist der wichtigste Schritt, um eine gute Beziehung mit dieser Person aufzubauen. Kennst du also dein Publikum, wird dir das helfen, klügere Entscheidungen für alle Bereiche deines Unternehmens zu treffen.Ein sehr gutes Beispiel für ein Unternehmen mit einem klaren Zielmarkt ist Alba Paris. Sie fördert einen veganen Lebensstil, der frei von Tierversuchen ist, und ihre Zielgruppe besteht aus Menschen, die diese Werte teilen.

Mann und Frau mit T-Shirts von Alba Paris mit Schweinchen-Motiven. Die Frau zeigt dem Mann Hasenohren. Beide lachen.
Personalisierte T-Shirts von Alba Paris. Quelle: Alba Paris

Alba Paris bleibt ihren Zielen treu und holt das Beste aus den umweltfreundlichen Vorteilen heraus, die Print-on-Demand bietet. Ihre Produkte sind so gestaltet, dass sie das Bewusstsein für den tierversuchsfreien Lebensstil und die Werte der veganen Gemeinschaft schärfen, was bei ihren Kunden ein Gefühl der Zugehörigkeit und des Verständnisses hervorruft.

Zur Ermittlung deines Zielmarktes kannst du die folgenden Fragen verwenden, um dir ein Bild von der Person zu machen, die deine Kleidung tragen soll:

  • Standort: Handelt es sich um lokale, nationale oder internationale Kunden?
  • Demografie: Wie alt sind deine Kunden? Welches Geschlecht, welchen Beruf oder welche Einkommensklasse haben sie?
  • Psychografie: Welche Werte, Art von Persönlichkeit und Hobbys haben sie? Wie ist ihr Lebensstil? 
  • Markttrends: Welchen Trends folgen sie? (Du wirst später in diesem Leitfaden mehr über Trends erfahren).
  • Kaufgewohnheiten: Wie viel geben deine Kunden pro Jahr für Kleidung aus? Sind sie einer oder mehreren Marken treu? In welchen Geschäften kaufen sie deiner Meinung nach am liebsten ein?
  • Schwachstellen: Was sind mögliche Schwierigkeiten deiner Kunden? Welchen Herausforderungen stehen sie in Zusammenhang mit ihrer Kleidung gegenüber?

Wenn du diese Fragen abgearbeitet hast (du brauchst nicht jede im Detail zu beantworten und kannst sie auch später noch jederzeit anpassen, wenn du bereits mehr über deine Kunden weißt), überlege, welche Wünsche oder Probleme es auf deinem Zielmarkt gibt, für die deine Modemarke eine Lösung bieten kann. 

Erstelle einen einfachen Businessplan

Hinter jeder erfolgreichen Modemarke steckt ein Businessplan.

Ein Businessplan hilft dir dabei, dir einen Überblick über all die Dinge zu verschaffen, die du tun musst, um deinen Traum vom eigenen Modelabel zu verwirklichen. Er zeigt dir auf, mit welchen Kosten du rechnen musst und welche Hindernisse es zu überwinden gilt. 

Insgesamt bildet der Businessplan den praktischen Teil deiner Geschäftsidee ab und gibt dir Aufschluss darüber, ob deine Ideen realistisch genug sind und so umgesetzt werden können, wie du es dir vorgestellt hast.

Indem man sich nicht vorbereitet, bereitet man sein Scheitern vor.


—BENJAMIN FRANKLIN

Die folgenden Abschnitte sind hilfreich, wenn du den Plan nur für dich selbst erstellst. Wenn du allerdings beabsichtigst, Investitionen zu beantragen, musst du wahrscheinlich mehr ins Detail gehen oder eine andere Businessplan-Struktur verwenden.

1. Übersicht über dein Modegeschäft

Eine Übersicht ermöglicht es dir, deine Ideen an einem Ort zusammenzufassen, ohne zu sehr ins Detail gehen zu müssen. Außerdem hilft sie dir dabei, dein Vorhaben auf einen Blick zu erfassen. Hier kannst du auch deine Mission oder Vision festhalten.

Um diese Übersicht zu erstellen, solltest du kurz die folgenden Fragen beantworten:

  • Was sind die allgemeinen Ziele deines Unternehmens?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Welche Art von Produkten planst du in deine Kollektion aufzunehmen?
  • Welche Produktionsverfahren möchtest du verwenden?
  • Wo willst du deine Mode verkaufen?
  • Wann soll das alles geschehen?

Vielleicht hast du noch nicht alle Antworten parat, aber sobald du den Leitfaden durchgearbeitet hast, wirst du jede dieser Fragen zu gegebener Zeit beantworten können.

2. Produktauswahl

Beschreibe deine Bekleidungsideen und erläutere, welche Vorteile sie deiner Meinung nach für deine Kunden haben werden.

Hier solltest du dir folgende Fragen beantworten:

  • Welche Art von Bekleidungslinie möchtest du anbieten?
  • Was ist dein Nutzenversprechen?
  • Wie sollen die Kleidungsstücke hergestellt werden?

Ein Nutzenversprechen ist der Nutzen, den deine Produkte deinen Kunden bieten.

Um dein Nutzenversprechen zu definieren, überlege dir, warum deine Kunden bei dir einkaufen sollten. Die Antwort liegt in den Problemen oder Wünschen, die dein Unternehmen für sie lösen bzw. erfüllen kann.

3. Wettbewerbsanalyse

Die Wettbewerbsanalyse soll dir Aufschluss darüber geben, wo deine Modemarke im Vergleich zu deinen Konkurrenten in der Bekleidungsbranche steht. Hier sind einige Schritte, die dir den Einstieg erleichtern:

  1. Erstelle eine Liste deiner drei bis fünf größten Konkurrenten
  2. Notiere dir deren Produkte, Preise und Designs
  3. Analysiere deren Markengeschichten und Kundenstamm
  4. Überlege, was sie gut machen und was nicht
  5. Finde heraus, ob du etwas bieten kannst, was sie nicht können

Eine solche Vorgehensweise lohnt sich vor allem deshalb, weil sie dir Erkenntnisse darüber liefert, ob sich für dein Unternehmen in der Branche Chancen ergeben, die du dir zunutze machen kannst. Außerdem kannst du dadurch besser vorausplanen und mögliche Risiken vermeiden.

4. Finanzanalyse und -prognosen

Mithilfe eines Finanzplans kannst du abschätzen, wie viel Geld du für die Gründung deines Unternehmens ungefähr benötigst und wie viel du für jedes Produkt mindestens verlangen musst, um den gewünschten Gewinn zu erzielen. 

Du kannst deine Finanzen natürlich selbst verwalten, aber hier empfiehlt es sich auch immer, einen Buchhalter zu engagieren, wenn du auf Nummer sicher gehen und diese Aufgabe nicht alleine bewältigen willst.

Fülle zur Ermittlung der Basiskosten eine monatliche Aufstellung mit diesen Kostenpunkten aus:

  • Zu erwartende regelmäßige Ausgaben: Beispielsweise Gebühren für Abonnements oder die Website-Pflege, geplante monatliche Kosten für Marketingkampagnen usw.
  • Variable Kosten: Zum Beispiel Materialkosten für die Produktherstellung, Versandkosten, usw.

Um herauszufinden, wie hoch die Einnahmen sind, die du pro Verkauf erwarten kannst, gehe wie folgt vor:

  1. Berechne die Gesamtkosten für die Herstellung jedes Produkts und berücksichtige dabei Variablen wie Versand und Steuern.
  2. Lege fest, wie viel du an jedem Produkt verdienen willst. Addiere dann deine Kosten pro Produkt mit dem gewünschten Gewinn, den du erzielen willst.
  3. Überprüfe anschließend, ob diese Summe unter Berücksichtigung deiner Wettbewerbsanalyse, deines Zielmarktes und deines Nutzenversprechens vertretbar ist.

Erfahre mehr über die Kosten eines Online-Stores

5. Betriebsplanung

Jetzt, wo du weißt, was deine Ziele sind, welche Produkte du verkaufen willst und wie hoch deine voraussichtlichen Basiskosten sind, ist es an der Zeit, zu definieren, wie deine Betriebsabläufe aussehen werden.

Entscheide dich für ein Fashion-Business-Modell

Die gängigsten Modelle in der Modebranche sind:

  • Do-it-yourself (d.h. Handarbeit)
  • Dropshipping (z.B. mit Print-on-Demand)
  • Herstellung in großen Mengen

Do-it-yourself

Diese Art von Geschäftsmodell beruht darauf, dass du den gesamten Produktionsprozess deines Modelabels selbst übernimmst.

Stellst du deine Kleidung selbst her, ist deine Produktionszeit an deine tatsächlich verfügbare Zeit zum Designen, Schneiden, Nähen und Gestalten gebunden. Wenn du jemals expandieren willst, wirst du weitere Mitarbeiter einstellen müssen, um deine Produktion zu steigern.

Insgesamt erfordert diese Art von Modeunternehmen mehr Zeit und Investitionen als andere Geschäftsmodelle, bietet dir aber dafür unbegrenzte kreative Möglichkeiten für handgefertigte Kleidungsstücke und die volle Kontrolle über dein Produkt.

Dropshipping

Dropshipping ist ein neueres Modell, bei dem du ein externes Unternehmen mit der Verwaltung deiner Artikel und deren Versand beauftragst. Es kostet im Vorfeld weniger Geld und Zeit als die eigene Herstellung, ist aufgrund der niedrigeren Einstiegshürden jedoch auch mit mehr Wettbewerb verbunden.

Mit einem Print-on-Demand-Anbieter wie Printful kannst du deine eigenen Motive direkt auf vorgefertigte Artikel anbringen. Wenn du mit Printful zusammenarbeitest, bist du lediglich für die Gestaltung deiner Bekleidungsprodukte, die Verwaltung deines Online-Stores und Werbung für deine Produkte verantwortlich. Printful kümmert sich um die Auftragsabwicklung und den Versand.

Mit Dropshipping hast du die Möglichkeit, viel schneller mit Designs und Produktideen zu experimentieren. Wenn du mit einem globalen Print-on-Demand-Anbieter zusammenarbeitest, kannst du dein Geschäft auch deutlich schneller ausbauen, da dieser die Auftragsabwicklung auf internationaler Ebene übernimmt.


Gründe dein eigenes Modelabel mit Printful!


Herstellung in großen Mengen

Bei der Herstellung einer Bekleidungslinie in großen Mengen ist es wichtig, einen Lagerbestand anzulegen und zu verwalten, der sich im Laufe der Zeit verkauft. Das bedeutet, dass man entweder in seine eigene Ausrüstung investieren oder mit einem bestehenden Bekleidungshersteller zusammenarbeiten muss, um seine eigene Kollektion zu produzieren.

Die Zusammenarbeit mit einem Bekleidungshersteller setzt voraus, dass für jedes Produkt der Bekleidungslinie eine Mindestbestellmenge festgelegt wird, was höhere Vorabinvestitionen und mehr Zeit für sorgfältige Planung und Organisation erfordert.

Große Modemarken, wie beispielsweise H&M, lassen jeden Artikel in großen Mengen herstellen und mieten außerdem Lagerhäuser an, um ihre Produkte dort aufzubewahren, während diese darauf warten, verkauft zu werden. 

Bekleidungsunternehmen können viel Geld pro Produkt sparen, wenn sie in großen Mengen bei einem Bekleidungshersteller bestellen, aber sie riskieren auch, viel Geld zu verlieren, weil es schwer vorherzusagen ist, welche Größen, Designs oder Produkte sich verkaufen werden. Außerdem müssen sie sich um Kosten und Logistik für Lagerung und Versand ihrer Artikel kümmern.

Die operativen Tätigkeiten machen einen großen Teil eines jeden Unternehmens aus. Daher solltest du dir sicher sein, dass du das von dir gewählte Geschäftsmodell verwalten und organisieren kannst. Hier bietet Print-on-Demand eine einfachere Möglichkeit, allein ein eigenes Unternehmen zu betreiben.

Entwickle deine Markenidentität

Deine Markenidentität ist das Bindeglied zwischen deinem Unternehmen und deinen Kunden. Sie beeinflusst, wie diese deine Marke wahrnehmen, und differenziert dich von deinen Mitbewerbern.

Außerdem spiegelt deine Marke den Qualitätsstandard wider, den du deinen Kunden versprichst, und dient als Referenz für die Planung deiner eigenen Modelinie, das Design deines Online-Stores und dein Marketing. Eine gute Markenidentität trägt wesentlich dazu bei, die Loyalität und das Vertrauen der Kunden zu stärken.

Jeder kann ein Unternehmen gründen, aber eine Marke trägt maßgeblich dazu bei, dass man aus der Masse heraussticht und eine dauerhafte Beziehung zu den Kunden aufbaut und somit einen soliden Kundenstamm schafft. Sobald du das Fundament deines Unternehmens gelegt hast, z. B. deinen Zielmarkt bestimmt, dich für deine Produkte entschieden und dein Geschäftsmodell festgelegt hast, kannst du damit beginnen, deine Marke zu entwickeln.

Definiere deine Markenbotschaft

An dieser Stelle kommen deine Vision, Mission und Positionierung ins Spiel. Anhand deiner Markenbotschaft kannst du dir selbst vor Augen führen, welche langfristigen Ziele du verfolgst, was du gegenwärtig anstrebst und was du deinen Kunden bieten möchtest.

Diese Statements stellen den Kern deiner Marke dar und können an relevanten Stellen erwähnt werden, z. B. in der „Über-uns-Seite” deiner Website oder in den sozialen Netzwerken. Wenn du diese Aussagen mit deinen Kunden teilst, hilft es ihnen zu verstehen, was das Besondere und Einzigartige an deiner Marke ist.

Erfahre mehr darüber, wie man eine “Über-uns-Seite” schreibt.

Formuliere eine Positionierung

Eine Positionierung zeigt deinem Zielmarkt auf, welchen Mehrwert du ihm bieten kannst und was deine Produkte von denen deiner Mitbewerber unterscheidet. Hier sprichst du direkt die Wünsche und/oder Probleme deiner Kunden an und beantwortest die Frage, warum sie bei dir kaufen sollten.

Um dir das Verfassen deiner Positionierung zu erleichtern, solltest du zunächst diese Fragen mit den Angaben aus deinem Businessplan beantworten:

  • Was bietest du an?
  • Wer ist deine Zielgruppe?
  • Was ist dein Nutzenversprechen?
  • Wer sind deine Konkurrenten?
  • Was unterscheidet dich von ihnen?

Sobald du diese Informationen gesammelt hast, fügst du sie so zusammen, dass sie in einen Satz ähnlich dem unten stehenden passen. Es macht nichts, wenn deine Aussage nicht genau dieser Struktur entspricht, wichtig ist nur, dass du deine Ideen klar zum Ausdruck bringst.

Wir bieten (Produkte) mit (Nutzenversprechen) für (Zielmarkt) an. Wir unterscheiden uns von (Wettbewerbern), weil (Grund).

Dein Statement muss nicht unbedingt so kurz sein wie dieses Beispiel. Beim internen Gebrauch kann man es jedoch leichter als Referenz heranziehen – z. B. bei der Planung und Strategieentwicklung für neue Kollektionsideen – wenn es konkret und prägnant formuliert ist.

Entscheide dich für Statements zu deiner Mission und Vision

Deine Mission und Vision sind deshalb so wichtig, da sie deine Absichten widerspiegeln und dir dabei helfen, deine langfristigen Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Beziehe dich dabei wieder auf deinen Businessplan und behalte deine Nische, deine persönlichen Ziele und deine Positionierung im Hinterkopf.

Deine Statements sollten unkompliziert und einprägsam sein und jeweils weniger als 50 Wörter umfassen.

  • Mission: Warum bist du hier? Was sind deine Werte?
  • Vision: Was willst du sein, wenn du deine Ziele erreicht hast?

Erschaffe deine Markenpersonalität

Deine Markenpersönlichkeit umfasst die menschlichen Eigenschaften deines Unternehmens. Sie hilft den Kunden, sich mit deinem Unternehmen zu identifizieren und fördert das Vertrauen und das Verständnis zwischen beiden Seiten. Sie beeinflusst auch den Ton deiner Kommunikation und deiner Designs.

Wenn du zum Beispiel ein seriöses und konservatives Unternehmen gründest, würdest du wahrscheinlich keine Emojis oder Neonfarben in deinem Inhalt verwenden.

Um deine Markenpersönlichkeit zu entwickeln, schreibe die menschlichen Eigenschaften und Wesenszüge auf, die deine Marke repräsentieren soll.

Wirf einen Blick auf andere Marken, die dem ähneln, was du dir für deine Marke wünschst. Füge alles zusammen und überprüfe, ob deine Idee etwas ist, das deine Zielgruppe anspricht.

Schreibe die Geschichte deiner Marke

Jeder mag gute Geschichten und es liegt in der Natur des Menschen, sich mit anderen identifizieren und deren Geschichte verstehen zu wollen. Deine Markengeschichte sollte deine Positionierung, deine Vision und Mission auf eine Weise verbinden, die für deine Kunden bedeutungsvoll und einprägsam ist.

Indem du die Geschichte deiner Marke mit deinem Publikum teilst, baust du Vertrauen zu ihm auf. Gerade am Anfang eines neuen Unternehmens braucht es Zeit, um die Leute von einem Kauf bei dir zu überzeugen. Wenn du deinen Kunden erzählst, wer du bist und worum es bei deiner Marke geht, ist es leichter dieses Vertrauen und diese Bindung aufzubauen – und es geht vielleicht sogar etwas schneller.

Tipps, wie du eine starke Markengemeinschaft aufbaust

Sobald du alles zusammengetragen und ausformuliert hast, kannst du deine „Über-uns-Seite” erstellen und diesen Bereich nutzen, um deine Geschichte zu erzählen und zu zeigen, was dich besonders macht. Achte dabei darauf, dass deine Sprache – egal ob formell oder eher leger – mit deiner Markenidentität übereinstimmt.

Eine Dose Handcreme mit Markenlogo zwischen 3 Blüten
Handcreme von Burt’s Bees! Quelle: Emily Gillingham

Burt’s Bees setzen auf Storytelling, um ihre Markenbotschaft auf eindrucksvolle Weise an ihre Kunden zu vermitteln.

Gegründet wurde das Unternehmen in den 1980er Jahren von Burt Shavitz und Roxanne Quimby, zwei Menschen, die die Natur und die Umwelt wertschätzen. Bei einer Wanderung kamen sie auf die Idee, Bienenwachs zu verwenden, um natürliche Produkte für Menschen mit ähnlichen Wertvorstellungen herzustellen. Die Idee kam sehr gut bei ihrer Zielgruppe an und auch 40 Jahre später ist ihr Unternehmen immer noch erfolgreich.

Während des Wachstums ihres Unternehmens sind sie ihrer einzigartigen Marke treu geblieben und haben sich dafür eingesetzt, das Bewusstsein für den Planeten zu schärfen, indem sie ihren gesamten Businessplan um ihre umweltfreundlichen Markenziele und Visionen herum gestaltet haben.

Entscheide dich für deinen Markennamen

Dein Markenname repräsentiert dein Unternehmen und vermittelt deinen Kunden eine Vorstellung davon, worum es bei deiner Marke geht. Um einen passenden für deine Marke zu finden, schnapp dir ein Notizbuch und fang an, zu überlegen.

Schreib alles auf, was du in irgendeiner Weise mit deiner Marke in Verbindung bringst: Ob das ganze Sätze, einzelne Wörter oder abstrakte Ideen sind, ist an diesem Punkt zunächst ganz egal. Setze aus all den Stichpunkten, die du gesammelt hast, ein paar Markennamen zusammen, die dir in den Sinn kommen und dir gefallen.

Du kannst dafür auch einen Namensgenerator verwenden. Finde heraus, was bestehende Kunden, Freunde oder deine Familie über diese Markennamen denken und suche dir dann den aus, von dem du denkst, er passt am besten. 

Vergiss nicht zu prüfen, ob dein gewünschter Markenname nicht bereits von einem bereits existierenden Unternehmen verwendet wird und erkundige dich, ob der Domain-Name noch verfügbar ist. Dies kannst du auf einer beliebigen Website für Domain-Registrierungen, z. B. GoDaddy, überprüfen.

Gestalte deine Markenidentität

Dein Markendesign beeinflusst die Art und Weise, wie deine Kunden mit deinem Business in Kontakt treten und es hilft, die Werte und Persönlichkeit deines Unternehmens zu vermitteln. Entscheide dich für ein konsistentes Design und deine Marke wird einen höheren Wiedererkennungs- und Erinnerungswert bei deinen Kunden haben.

Wenn du es geschickt anstellst, kannst du damit auch die Verbindung zwischen deinen Kunden und deinem Unternehmen stärken. Deine Markenvisualisierung sollte also mit deiner Markenpersönlichkeit übereinstimmen.

Entscheide dich für dein Markenfarbschema 

Das Farbschema deiner Marke sollte zum einen deiner Markenidentität entsprechen und zum anderen deine Kunden ansprechen. Für ein Farbschema benötigt man mindestens 3 Farben. 

Idealerweise sollten sich die ersten beiden Farben gegenseitig ergänzen. Diese verwendest du zum Beispiel für allgemeine Texte, Hintergrunddesigns und andere sich wiederholende Inhalte, die deine Kunden sehen.

Die dritte Farbe ist deine Akzentfarbe. Sie sollte einen Kontrast zum Rest deines Farbschemas bilden, sodass sie sich abhebt, aber dennoch dazu passt. Diese Farbe verwendest du dann für Buttons, Links, Titel oder andere Dinge, auf die du deine Kunden besonders aufmerksam machen möchtest.

Startseite der Printful-Website, die die Markenfarben zeigt und 2 lächelnde Personen mit Bekleidungsprodukten von Printful

Die Printful-Website spiegelt die verwendeten Markenfarben wider. Quelle: Printful

Ziehe eine Farbtabelle heran, um deine Kombinationen zu bestimmen oder benutze dafür einen Online-Farbschema-Generator.

Nutze HEX-Codes, um dein Farbschema zu speichern. So kannst du deine Farbcodes nicht nur in deine Website einfügen, sondern dieselben Farben auch in Design-Software wiederverwenden.

Wähle das Schriftbild deiner Marke

Ein Schriftbild ist ein Set von Zeichen oder Wörtern, die ein bestimmtes Design haben. Das Schriftbild einer Marke ist aus mehreren Gründen wichtig:

  1. Es vermittelt den Kunden die Persönlichkeit deiner Marke
  2. Es beeinflusst die Lesbarkeit deiner Texte 
  3. Es kann Auswirkungen auf die Ladegeschwindigkeit deiner Website oder deines Shops haben.

Mit einer guten typografischen Hierarchie ist es für die Leser einfacher, die Strukturen deiner schriftlichen Inhalte zu erfassen. 

  • Deine erste Schriftart sollte auffällig sein – wenn sie dieselbe sein soll wie die Absatzschrift, dann sollte sie größer und/oder fett sein. Diese Schriftart wird für Titel, Überschriften oder andere Texte verwendet, die die Aufmerksamkeit der Kunden erregen sollen.
  • Die zweite Schriftart sollte gut lesbar sein – wenn du mehr als eine Schriftart verwendest, sollte sie mit der ersten Schriftart harmonieren. Diese Schriftart eignet sich für Absätze oder längere Textabschnitte.
3 Beispiele für verschiedene Schrifttyp-Kombinationen: Jeweils ein Beispiel für Titel und Paragraph
Beispiele für verschiedene Schrifttyp-Kombinationen. Quelle: Printful

Wenn du dich dafür entscheidest, auf deiner Website eine benutzerdefinierte Schriftart zu verwenden, dann stelle sicher, dass sie in den verschiedenen Browsern richtig geladen wird. Vergewissere dich auch, dass die von dir gewählte Schriftart die Ladegeschwindigkeit deines Shops nicht beeinträchtigt. Wenn deine Website in verschiedenen Sprachen verfügbar ist, musst du prüfen, ob die Schriftart für jede Sprache, die du anbietest, funktioniert.

Erstelle dein Markenlogo

Ein Logo hilft den Kunden, dein Unternehmen wiederzuerkennen, da es das Farbschema und die Schriftart deines Markenbildes aufgreift. Falls du dabei Hilfe benötigen solltest, bietet Printful einen kostenlosen Logo-Maker an.

Normalerweise besteht ein Logo aus zwei Teilen:

  1. Bild: Etwas, das deine Marke repräsentiert
  2. Wort/Text: Ein typografisches Design, das auf deinem Markennamen basiert
Das Printful-Logo bestehend aus 3 bunten Dreiecken und dem Wort Printful in Großbuchstaben
Das Printful-Logo im Überblick. Quelle: Printful

Erfahre mehr darüber, wie und warum du ein Logo erstellen solltest.

Entwirf ein Konzept für dein Modelabel

Jetzt, da du bereits eine genauere Vorstellung davon hast, wie du deine Modemarke präsentieren willst, musst du deine Visuals, Design-Informationen und alles andere, was mit deiner Marke zu tun hat, an einem Ort zusammenfassen. Dies ergibt schließlich dein Markenbuch. Sobald du damit fertig bist, wirst du einen Leitfaden haben, auf den du immer wieder zurückgreifen kannst.

Dein Markenbuch dient dir als Referenz für künftige Kleiderdesigns und Marketingmaßnahmen. Du kannst kostenlose Ressourcen, wie beispielsweise Canva, nutzen, um ein kleines Handbuch oder einen ganzen Katalog mit deinen Designs und deinem Branding an einem Ort zu erstellen. Keine Sorge, es muss nicht gleich super professionell aussehen, wenn du es zum ersten Mal erstellst.

Im Folgenden findest du einige Beispiele, an denen du dich orientieren kannst. Du kannst dort zudem weitere Informationen über deine Markenpersönlichkeit, deine Brand Voice und deinen Kommunikationsstil einfügen.

Beispiel für Design-Elemente in einem Markenbuch.
Quelle: Printful

Übertrage dein Branding auf deinen Store

Sobald du dein Markenbuch angelegt hast, kannst du damit beginnen, deine Markenfarben, deine Schriftart und dein Logo auch auf deinen Online-Store anzuwenden. Das Wichtigste ist dabei, dass du dein Branding nicht nur auf deiner Website, sondern auf allen von dir genutzten Kanälen wie Social-Media-Accounts, Werbeanzeigen und Emails einheitlich gestaltest.

Konsistenz schafft ein reibungsloses Kundenerlebnis, stärkt deine Marke und erhöht die Glaubwürdigkeit deines Stores.

Kreiere deine eigene Modekollektion

Nachdem du dich nun auf eine Modemarke, Design-Ideen und einen Businessplan festgelegt hast, bist du jetzt so weit zu lernen, wie du deine eigene Modekollektion erstellst.

Verstehe den Herstellungsprozess von Bekleidung

Je nach Art des Modegeschäfts, das du betreiben willst, kannst du dir vielleicht schon vorstellen, was dieser Teil beinhaltet.

Für jede Bekleidungsmarke sind jedoch die folgenden allgemeinen Schritte erforderlich. Wir empfehlen dir, zunächst nur eine Kollektion zu entwerfen, damit du dich darauf konzentrieren kannst, zu lernen, wie man alles richtig macht.

1. Entwirf Designs und Mockups

Um Ideen für die Gestaltung von Modekollektionen zu entwickeln, solltest du dich zuerst über Modetrends zum Beispiel in Zeitschriften, in sozialen Medien wie auf Instagram und TikTok oder auf Modeschauen informieren. Achte auf die Designs, die deinen Kunden gefallen könnten und vergleiche diese Ideen mit dem Nutzenversprechen, das du ihnen geben willst.

Hände von 2 Designerinnen die blumigen Motive zeichnen
Designerinnen entwerfen blumige Motive. Quelle: Cottonbro

Fasse deine Ideen und Motive für Designs an einem Ort zusammen und gestalte diese so, dass sie zu den Kleidungsstücken passen, auf denen du diese anbringen willst. Du kannst eine Software wie den Adobe Illustrator verwenden oder das Design-Tool (es ist kostenlos!) von Printful ausprobieren, um Mockups deiner Druck- oder Stickdesigns auf vorgefertigten Kleidungsstücken zu erstellen.

Die Qualität deines Designs ist einer der wichtigsten Faktoren dafür, wie gut deine Kleidung in der Realität aussieht. Hier erfährst du mehr darüber, wie du die perfekte Druckdatei erstellst. Du interessiert dich mehr für Stickerei? Dann sieh dir unseren Stickerei-Leitfaden an.

2. Bestelle Muster und teste sie

Wenn du vorhast, einen Print-on-Demand-Service wie Printful zu nutzen oder mit einem Bekleidungshersteller zusammenzuarbeiten, solltest du dir unbedingt anschauen, wie deine Produktentwürfe in der Realität aussehen, bevor du mit dem Verkauf an Kunden beginnst.

Die Bestellung von Mustern kostet in der Regel einen kleinen Betrag im Voraus, aber es spart dir langfristig mehr Zeit und Geld, falls du Änderungen am Design oder an den Produktbeschreibungen vornehmen willst. Außerdem kannst du deine Muster auch für Fotoshootings verwenden und sie in den sozialen Medien präsentieren.

Hier erfährst du mehr über die Bestellung von Mustern

Beginne mit dem Verkauf deiner Kollektion

Beim Hinzufügen von Produkten zu deinem Store und bei der Planung deiner Marketingstrategie gibt es einige Dinge zu berücksichtigen.

Produkte zu deinem Store hinzufügen

Du kannst deinen Store über eine E-Commerce-Plattform oder auf einem Online-Marktplatz erstellen. Unabhängig davon, für welche Plattform du dich entscheidest, gibt es für alle eigene Anleitungen und Videos-Tutorials, die dir den Einstieg erleichtern.

Insgesamt gibt es drei Dinge, die du beachten solltest, damit die Nutzer bei dir kaufen:

Füge Fotos und Videos von deinen Produkten hinzu

Kunden wollen sehen, was sie kaufen, bevor sie Geld ausgeben. Ergänze daher deine Produktangebote mit qualitativ hochwertigen Fotos oder Videos, die deine Kleidungsstücke online präsentieren.

Modedesignerin bearbeitet das Kleid eines Models

Fashion-Designerin, die Model für ein Fotoshooting vorbereitet. Quelle: Ron Lach

Wenn du mit Printful zusammenarbeitest, stellen wir dir video- und fotografisches Material zur Verfügung. Du wirst professionelle Fotos und Videos deiner Produkte an Models erhalten, die du auf deiner Website verwenden kannst. 

Wenn du selbst ein Shooting organisierst, solltest du sicherstellen, dass du hochwertige Fotos und Videos schießt und detaillierte Beschreibungen deiner Modeartikel verfasst, damit die Kunden genau nachvollziehen können, was sie da kaufen. 

Wenn du ausschließlich online verkaufst, können deine Kunden die Kleidungsstücke nicht in die Hand nehmen und sehen, ob sie ihnen tatsächlich gefällen. Daher müssen sie sich auf die von dir zur Verfügung gestellten Produktinformation verlassen, um zu entscheiden, ob dein Produkt das Richtige für sie ist.

Achte darauf, dass du auch Angaben zu den Größen, Materialien, Schnitten und allem anderen machst, was deine Kunden wissen sollten, bevor sie in deinem Online-Store kaufen.

Lege deine Marketing- und Verkaufskanäle fest

Ganz nach dem Motto „aller Anfang ist schwer” ist auch der erste Verkauf am schwierigsten. Und auch danach ist es eine echte Herausforderung, deinen Kundenstamm zu erweitern. Eine Marketing- und Verkaufsstrategie hilft dir bei der Planung, wie du Kunden auf deine Modemarke aufmerksam machst, wie du sie zum Kauf animierst und welche Methoden du einsetzt, damit sie wiederkommen.

Am Anfang kannst du experimentieren, indem du über verschiedene Kanäle verkaufst, um herauszufinden, was für dich funktioniert. Du kannst Freunden und Verwandten von deinem Store erzählen, online in sozialen Medien dafür werben, deine Produkte auf Online-Marktplätzen wie Etsy anbieten oder nach Möglichkeiten für Pop-up-Shops in deiner Gegend suchen.

Sobald du dann deinen ersten Verkauf erzielt hast, solltest du unbedingt versuchen, eine Bewertung von diesem ersten Kunden zu bekommen, um deinen sogenannten Social-Proof zu erbringen. Dies trägt dazu bei, dass künftige Kunden nicht mehr nervös werden, wenn sie in einem neuen Geschäft wie deinem einkaufen.

Vergiss nicht, deine Finanzprognosen zu aktualisieren, je nachdem, mit welchen Kanälen und Werbeformen (z.B. bezahlte Ads auf sozialen Medien) du anfängst zu arbeiten.

Social-Media-Werbung

Wenn du deine Kunden über Social-Media-Kanäle wie Facebook, Instagram oder Pinterest erreichen willst, brauchst du zuerst ein Konto oder eine Unternehmensseite auf der entsprechenden Plattform. Konzentriere dich dabei auf die App, die deine Zielgruppe am meisten nutzt. Es dauert seine Zeit, bis Anzeigen wirken, denn die Menschen zögern gewöhnlich, Geld für Marken auszugeben, von denen sie noch nie gehört haben.

Achte darauf, dass dein Branding auf deinem Social-Media-Profil einheitlich ist und füge diesem sowie deiner Website soziale Beweise, wie beispielsweise Kundenbewertungen und Kommentare, hinzu, damit die Kunden dir mehr Vertrauen schenken.

Um deine Kunden zu erreichen, finde heraus, welche Anzeigen auf deiner gewählten Plattform am besten funktionieren und bereite diese sorgfältig vor. Auch dafür kannst du zum Beispiel Canva verwenden. Fange klein an und experimentiere mit verschiedenen Texten und Bildern, um einen Eindruck davon zu bekommen, was bei deinen Kunden am besten ankommt.

Investiere zunächst nur einen bestimmten Betrag, um deine Anzeigen erst einmal zu testen, bevor du dich für größere und teurere Kampagnen entscheidest: Auf diese Weise kannst du die Anzeigen auswählen, die am besten funktionieren und ersparst dir Ärger in der Zukunft!

Offline verkaufen

Vielleicht bieten sich dir in deiner Region auch Offline-Gelegenheiten in Form von Pop-up-Märkten, Fachmessen oder Business-Konferenzen, um dein Modelabel bekannt zu machen.

Solche Veranstaltungen erfordern zwar die Präsentation von Waren und können kostspielig sein, beispielsweise wenn man dafür reisen muss, aber sie bieten auch die Möglichkeit, sich mit anderen Verkäufern aus derselben Branche auszutauschen und dadurch das eigene Wissen über die Modeindustrie zu erweitern. Außerdem kannst du deine Kunden dort persönlich treffen, was sich positiv auf deine Arbeitsmoral auswirkt und dein Verhältnis zu ihnen verbessert.

Was jetzt zu tun ist

Dieser Leitfaden enthält bereits eine Menge nützlicher Informationen, aber du solltest wissen, dass das noch längst nicht alles ist, was du auf dem Weg zum Aufbau deines eigenen Modelabels lernen wirst. 

Deine Marke ist das Herzstück deines Unternehmens und wirkt sich auf fast jede Planungsentscheidung aus, die du triffst. Sie beeinflusst, wie Kunden dein Geschäft wahrnehmen und mit ihm in Verbindung treten und vermittelt die Persönlichkeit und die Werte deines Unternehmens.

Auch wenn es viele Möglichkeiten gibt, ein eigenes Modeunternehmen zu gründen gilt: Solange du deine Ziele und Werte nicht aus den Augen verlierst, wirst du es schaffen, deinen Kunden treu zu bleiben.

Die Technologiebranche bringt alle paar Jahrzehnte neue Geschäftsmodelle hervor – was sich jedoch nie vollständig ändern wird, ist deine Marke und das, was sie für deine Kunden bedeutet.


Bist du bereit, dein eigenes Online-Modelabel zu gründen?


Antworten auf häufig gestellte Fragen

Bei der Gründung eines Modelabels gibt es viele Dinge, die zu beachten sind. Hier beantworten wir dir einige der häufigsten Fragen.

Wie viel Startkapital wird benötigt, um ein Modeunternehmen zu gründen?

Wie viel Geld du brauchst, um deine eigene Modemarke zu gründen, hängt davon ab, auf welche Art der Produktion du zurückgreifen möchtest und wo du deine Produkte verkaufen willst. Wenn du deine Modeprodukte in Handarbeit herstellst und in einem Ladengeschäft verkaufst, musst du mit höheren Ausgaben für Material und Miete rechnen, als wenn du Dropshipping nutzt.

Wie kann man rechtmäßig eine Modemarke besitzen?

Um eine Modemarke rechtmäßig  zu besitzen, musst du ein Unternehmen gründen und es in dem Land, in dem du wohnst und tätig bist, registrieren lassen. Du könntest auch eine bestehende Modemarke aufkaufen und das Unternehmen auf dich überschreiben. 

Bevor du einen solchen Schritt gehst, solltest du aber sicherheitshalber einen Anwalt konsultieren, um auf Nummer sicher zu gehen.

Wie kann man kostenlos ein Modelabel aufbauen?

Mit einer kostenlosen Software für Grafikdesign kannst du eine Modekollektion erstellen und das Design-Tool von Printful verwenden, um deine Designs in deinem Online-Store zu präsentieren. Du musst zwar immer noch deine Website-Gebühren bezahlen, aber du musst für kein einziges Produkt deiner Kollektion Geld ausgeben bis eine Bestellung dafür eingeht.

Wie gründet man ein kleines Modeunternehmen von zu Hause aus?

Du kannst ganz einfach von zu Hause aus am Computer ein kleines Modegeschäft eröffnen. Für E-Commerce-Stores ist kein physischer Laden erforderlich. Du kannst also deinen Online-Store zum Beispiel mit Shopify oder Wix selbst erstellen, ohne viel Geld im Voraus investieren zu müssen.

Lies diesen Leitfaden zur Gewerbeanmeldung und finde alle Informationen, die du zum Start eines eigenen Unternehmens brauchst.

Lass uns in den Kommentaren wissen, welche Erfahrungen du beim Gründen deines eigenen Modelabels gemacht hast!

Luisa ist Content Marketing Specialist bei Printful. Mit einem Hintergrund als Übersetzerin begeistert sie sich nicht nur für alles, was mit Sprachen zu tun hat, sondern auch für die neuesten Trends im digitalen Marketing und E-Commerce.

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