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Einsteiger-Handbuch

Wie du 2024 mit Dropshipping anfangen kannst

Wie du 2024 mit Dropshipping anfangen kannst
Anna Grieco

Von: Anna Grieco

Lesedauer: 17 Minuten

Dropshipping ermöglicht es dir, ein Unternehmen mit minimalem finanziellen Risiko und geringen Vorlaufkosten zu gründen, was es zu einem beliebten Geschäftsmodell macht – ganz gleich, ob du Jungunternehmer oder ein erfahrener Geschäftsinhaber bist.

Doch wie funktioniert das Dropshipping-Geschäftsmodell eigentlich? Beim Dropshipping-Geschäftsmodell arbeitest du mit einem Drittanbieter zusammen, der sich in deinem Namen um den Bestand und die Logistik kümmert. Als Dropshipping-Unternehmer bist du in erster Linie für die Vermarktung und den Verkauf der Produkte verantwortlich, während dein Dropshipping-Partner den Rest erledigt.

Wenn du dich zum Beispiel für den Verkauf von maßgeschneiderten T-Shirts entscheidest, musst du nicht Hunderte von T-Shirts im Voraus kaufen. Wenn ein Kunde auf deiner Website bestellt, nimmt dein Lieferant den Auftrag entgegen und versendet  das T-Shirt direkt an deinen Kunden. Im Gegensatz zum herkömmlichen Einzelhandelsmodell, kannst du mit dem Dropshipping-Modell Lagerbestände vermeiden und neue Produkte mit minimalem finanziellen Risiko testen.

Doch wie jedes andere Geschäft erfordert auch das Dropshipping-Geschäftsmodell eine sorgfältige Recherche und Planung, um eine solide finanzielle Rendite zu erzielen. Schließlich investierst du deine Zeit und Energie in die Führung eines gesamten Unternehmens.

Ein häufiger Fehler, der bei der Gründung eines Dropshipping-Business gemacht wird, ist das Anbieten von vielen beliebten (aber willkürlichen) Produkten, ohne sich Gedanken über eine zusammenhängende Kollektion zu machen. Es ist besser, deinen Online-Store mit einem durchdachten Produktangebot und der richtigen Einrichtung zu beginnen, um deine Chancen auf langfristiges Wachstum und Umsatz zu verbessern.

Es erfordert Marktforschung und sorgfältige Planung, um erfolgreich zu sein. Von der Ideenfindung für Dropshipping-Geschäftsideen bis zum Aufbau deines Online-Shops gibt es eine Menge zu beachten.

Planung ist ja bekanntlich das A und O – deshalb haben wir eine Liste zusammengestellt, wie du in 7 Schritten ein Dropshipping-Unternehmen gründen kannst. 

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Mit Dropshipping anfangen – Dein 7-Schritte-Guide 

1. Finde eine Dropshipping-Geschäftsidee

Der erste Schritt beim Aufbau eines Dropshipping-Geschäfts besteht darin, herauszufinden, was und an wen du verkaufen willst. Das bedeutet, ein Gleichgewicht zwischen deinen persönlichen Interessen und der Marktnachfrage zu finden. Die Wahl einer Dropshipping-Nische, die dir wirklich am Herzen liegt, wird dir dabei helfen, deine Produkte zu vermarkten und alle auftretenden Herausforderungen zu meistern. Außerdem kannst du so die Bedürfnisse deiner Kunden besser verstehen, da du zur selben Zielgruppe gehörst.

Um eine Dropshipping-Geschäftsidee zu entwickeln, solltest du einige Zeit damit verbringen, den Markt zu erforschen und aktuelle Trends (Artikel auf Englisch) zu entdecken. Achte auf Produkte, die sehr gefragt sind und auch in Zukunft im Trend liegen werden. Schließlich kannst du nicht verkaufen, was niemand kaufen will. Vergewissere dich, dass es einen soliden Kundenstamm für die von dir gewählte Marktnische gibt. Prüfe außerdem, ob die Produkte, die du verkaufen willst, in deiner Verkaufsregion erhältlich sind.Unser Tipp: Speichere dir unsere Blog-Artikel zum Thema Trendprodukte, den wir zu Beginn jedes neuen Jahres mit aktuellen Produkttrends aktualisieren. So bleibst du immer auf dem Laufen, wenn es um die beliebtesten Produkte geht!

Eine Frau hält ein Telefon in der Hand und schaut auf eine Tasse

Quelle: Prexels

Ein guter Start ist, deine Recherche mit kostenlosen Tools wie Google Trends und Google Ads Keyword Planer zu beginnen.

Mit Google Trends kannst du dir trendige Keywords an bestimmten Orten ansehen. Damit erfährst du zwar nicht die genaue Anzahl der Suchanfragen, erhältst aber eine allgemeine Vorstellung davon, ob der von dir gesuchte Begriff im Trend liegt.

ein Diagramm auf weißem Hintergrund

Quelle: Google Trends

Um deine Suche einzugrenzen, verwende den Google Ads Keyword Planer. Dieses Tool zeigt, wie viele Menschen nach bestimmten Keywords suchen, wie hoch der Wettbewerb ist und wie viel es kosten würde, für diese Keywords zu werben.

Wenn du über etwas Budget verfügst, kannst du auch mit fortgeschritteneren Tools wie Ahrefs, SEMrush oder AnswerThePublic recherchieren. Mit diesen Tools kannst du eine gründliche Keyword-Recherche durchführen, um zu sehen, wonach deine Zielgruppe online sucht, und du kannst außerdem die Keyword- und Anzeigenstrategien deiner Konkurrenten analysieren.

2. Recherchiere deine Wettbewerber

Der nächste Schritt besteht darin, den Markt zu analysieren. Die Recherche über andere Dropshipping-Unternehmen ist ein guter Weg, um zu verstehen, was es bereits gibt und wie du dein eigenes Dropshipping-Geschäft von anderen abheben kannst.

Fange mit einer ganz einfachen Google-Suche an und schau dir einige der am besten bewerteten Online-Shops in deiner Nische an. Erkunde deren Shops und achte auf Aspekte wie Branding, Produktpalette und Preisgestaltung. Schenke auch den Produktbildern und -beschreibungen Aufmerksamkeit – sie sind der Schlüssel, um Kunden zu gewinnen.

Besuche anschließend Online-Marktplätze wie Amazon, eBay und Etsy. Diese Plattformen helfen dir dabei, beliebte Produkte zu entdecken und herauszufinden, wie sie preislich bewertet werden. Kundenrezensionen und Kommentare sind besonders nützlich. Sie verraten oft, was Kunden an Produkten mögen und was nicht, und geben dir einen direkten Einblick in die Bedürfnisse der Verbraucher.

Eine weitere wirksame Strategie besteht darin, Facebook-Gruppen beizutreten und Online-Foren wie Reddit zu besuchen. In Online-Communities äußern Menschen, die sich für deine Nische interessieren, ihre Bedürfnisse, Wünsche und Frustrationen. Wenn du die Bedürfnisse dieser Menschen verstehst, kannst du die richtigen Produkte für dein Zielpublikum auswählen und eine bessere Marketingstrategie für dein E-Commerce-Geschäft entwickeln.

Sobald du dich über die E-Commerce-Branche und deine Konkurrenten informiert hast, kannst du diese Informationen nutzen, um deine Dropshipping-Geschäftsstrategie zu entwickeln. Nimm dir die Zeit, darüber nachzudenken, wie sich dein Online-Geschäft von der Konkurrenz abhebt und wie du die Bedürfnisse deiner Kunden abdecken kannst.

Eine Gruppe von Personen, die an einem Projekt arbeiten

Quelle: Pexels

3. Wähle einen Dropshipping-Partner

Dein Dropshipping-Anbieter ist für den Erfolg deines Unternehmens von entscheidender Bedeutung, daher solltest du ihn mit Bedacht wählen, denn er ist für den Warenbestand, die Qualität und den Abwicklungsprozess verantwortlich. Die Effizienz des Lieferanten wirkt sich direkt auf den guten Namen deines Unternehmens und die Zufriedenheit deiner Kunden aus.

Achte auf den Ruf des Lieferanten, die Produktqualität und die Versandgeschwindigkeit. Recherchiere, welche Produkte das Unternehmen anbietet, und vergewissere dich, dass die Waren in die von dir gewünschte Verkaufsregion geliefert werden. Wenn du Produkte unter deiner Marke anpassen und verkaufen möchtest, solltest du dich über Print-on-Demand-Unternehmen, wie Printful, informieren.

Dein Dropshipping-Lieferant sollte außerdem leicht zu erreichen sein. Bei Lieferverzögerungen, beschädigten Waren oder anderen Kundenbeschwerden werden deine Kunden dich – den Online Händler – in die Pflicht nehmen. Stelle sicher, dass der Kundensupport deines Anbieters sich schnell und effizient um alle Probleme kümmert. Prüfe auch die Rückgaberichtlinien und den Umgang mit fehlerhaften oder falschen Bestellungen.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Vergleiche die Produktpreise, die Versandkosten und alle zusätzlichen Gebühren verschiedener Dropshipping-Anbieter. Niedrigere Kosten können zwar deine Gewinnspanne erhöhen, aber Qualität und Zuverlässigkeit sollten nicht für niedrigere Preise geopfert werden.

Eine gute Lieferantenpartnerschaft führt letztlich zu reibungslosen Abläufen und Kundenzufriedenheit, was sich langfristig auf die Leistung deiner Marke auswirkt. Recherchiere und stelle sicher, dass du mit dem richtigen Dropshipping-Anbieter für dein Unternehmen zusammenarbeitest.

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4. Investiere in die richtigen Produkte

Ein häufiger Fehler, den Jungunternehmer beim Aufbau ihres Dropshipping-Geschäfts machen, ist es, beliebte (aber willkürliche) Produkte anzubieten, ohne darüber nachzudenken, wie sie zusammenpassen. Gehe bei deiner Entscheidung von einem breiteren Verständnis deiner Marke aus. Die Identität deines Unternehmens sollte jeden Punkt beeinflussen, von der Produktauswahl bis zur Darstellung in den sozialen Medien. Wenn du dein Unternehmen von Anfang an richtig aufstellst, verbesserst du deine Absatzchancen und unterstützt dein langfristiges Wachstum.

Sobald du dir Gedanken über deine Marke gemacht und Marktforschung betrieben hast,  weißt du, was gerade angesagt ist. Das ist der perfekte Zeitpunkt, um dein  Alleinstellungsmerkmal zu entwickeln. Einfach nur den Trends zu folgen, reicht definitiv nicht aus. Deine Produkte müssen besonders sein, damit deine Kundengruppe darauf anspringt. 

Wenn du zum Beispiel eine Bekleidungsmarke gründen willst, die Streetwear verkauft, solltest du maßgeschneiderte Hoodies und T-Shirts mit Designs entwerfen, die deine Community ansprechen.

eine Frau sitzt auf einem Teppich

Quelle: Printful

Schau dir als nächstes die Produkte an, die dein Lieferant anbietet. Deren Katalog bestimmt die Artikel, die du verkaufen kannst. Vergewissere dich, dass die Produkte mit deiner Markenvision und der Marktnachfrage übereinstimmen. Prüfe, ob dein Lieferant alle gesetzlich vorgeschriebenen Informationen über die Produkte bereitstellt. Dazu gehören je nach Produkttyp und Region, in der du verkaufst, Sicherheitshinweise, Gebrauchsanweisungen und Kennzeichnungen über die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften.

Wie viele Produkte solltest du in deinen Shop aufnehmen, wenn du herausgefunden hast, welche Produkte verfügbar sind?

Es ist eine sinnvolle Idee, mit dem Verkauf weniger Produkte zu beginnen und zu sehen, wie sie sich entwickeln. Möglicherweise musst du verschiedene Designs testen, um die besten zu finden. Weniger Produkte machen es auch einfacher, deinen Dropshipping-Shop zu verwalten und einen besseren Kundensupport zu bieten, vor allem, wenn du alleine arbeiten willst.

Bevor du dich auf den Verkauf eines Produkts festlegst, solltest du Muster für dich selbst bestellen. So stellst du sicher, dass das Produkt, das du verkaufst, deinen Erwartungen und Qualitätsstandards entspricht. Es hilft dir auch, das Gesamterlebnis des Kunden zu verstehen.

Die Gestaltung deiner Produktauswahl ist ein ständiger Prozess. Wenn du anfängst zu verkaufen, höre auf deine Kunden. Anhand ihrer Rückmeldungen und ihres Kaufverhaltens kannst du neue Produkte hinzufügen, die deine Kunden wünschen, und Produkte aus dem Sortiment nehmen, die sich nicht verkaufen.

Um einen ersten Eindruck über die Vielzahl von Produkten zu gewinnen, lies gerne unseren Artikel mit den 115 besten Dropshipping Produkten für 2024.

eine Gruppe von Kisten mit Kleidung und Hüten

Quelle: Printful

5. Richte dein Online-Geschäft ein

Dein Online-Shop ist der Ort, an dem die Kunden deine Produkte ansehen und kaufen können. Als Dropshipper ist dein Shop das Herzstück deines Unternehmens.

Wähle eine Plattform

Um deinen Store einzurichten, kannst du eine E-Commerce-Plattform (wie Shopify) oder einen Online-Marktplatz (wie Amazon oder Etsy) nutzen.

Auf E-Commerce-Plattformen kannst du deine eigene Website erstellen. Du bestimmst, wie sie aussieht und funktioniert, kümmerst dich um dein Branding und verwaltest deine Verkäufe. Diese Plattformen sind ideal, wenn du die volle Kontrolle über deinen Online-Shop haben willst. Beachte jedoch, dass die Einrichtung mit mehr Aufwand verbunden ist.

Online-Marktplätze sind Plattformen, auf denen viele Verkäufer ihre Produkte anbieten. Diese Websites sind weitläufig bekannt und ziehen viele Kunden an. Marktplätze sind einfacher zu bedienen, weil sie Dinge wie Zahlungen und manchmal auch den Kundendienst übernehmen. Allerdings hast du auch weniger Kontrolle über das Aussehen deines Online-Shops, und du zahlst in der Regel eine Provision für deine Verkäufe.

Wir haben eine Liste der bei Dropshipping-Verkäufern beliebten E-Commerce-Plattformen und -Marktplätze zusammengestellt, damit du sie miteinander vergleichen kannst. Dort findest du auch eine ausführliche Anleitung, wie du deinen Online-Shop einrichten kannst.

Ein Screenshot einer weißen Seite

Quelle: Printful-Integration

Richte deinen Store ein

Wenn du eine eigene Website erstellen willst, musst du einen Domänennamen wählen. Suche dir einen kurzen, einprägsamen Namen aus, der deine Marke beschreibt. Prüfe, ob der Name auch als Benutzername in den wichtigsten sozialen Netzwerken verfügbar ist. Ein einheitlicher Name auf deiner Website und in den sozialen Medien stärkt deine Online-Präsenz und macht es für Kunden leichter, dich zu finden.

Eine gute E-Commerce-Website muss wichtige Informationen enthalten, z. B. eine „Über uns"-Seite, eine Produktseite, eine Kontaktseite und eine Seite mit relevanten Richtlinien (z. B. Datenschutzrichtlinien, Rückgaberichtlinien und Versandinformationen). Achte darauf, dass deine Website leicht zu navigieren ist und der Weg zum Kunden nahtlos verläuft.

Wenn du dir nicht sicher bist, wie du deinen Online-Shop visuell gestalten sollst, schau dir ein Tutorial auf YouTube an oder beauftrage einen Profi, der deine Website für dich erstellt. 

Füge deinem Store Produkte hinzu

Sobald du deine Website eingerichtet hast, ist es an der Zeit, Produkte zu deinem Shop hinzuzufügen. Der Vorgang ist je nach Dropshipping-Partner unterschiedlich. Wenn du mit Printful arbeitest, folge unserer Anleitung.

Wenn du deine Produktseiten erstellst, solltest du detaillierte und ansprechende Produktbeschreibungen, hochwertige Produktbilder und Versandinformationen einfügen.

Eine Frau sitzt an einem Schreibtisch mit Kisten und einem Laptop

Quelle: Pexels

6. Melde dein Unternehmen an

Jetzt, wo du dein Online-Business auf die Beine gestellt hast, musst du die Gesetze deines Landes oder Staates einhalten, bevor du Produkte vermarkten und verkaufen kannst. Es ist also an der Zeit, dein Unternehmen anzumelden und die Buchhaltung einzurichten. 

Wähle eine Rechtsform

Wir sind keine Juristen und bieten oder ersetzen keine spezifische Rechtsberatung. Allerdings können wir dir einige Informationen über die verschiedenen Rechtsformen geben, aus denen du für die Art deines Dropshipping-Geschäfts wählen kannst:

  • Einzelgewerbe. Ein Einzelgewerbe kannst du mit wenig Kapital und Aufwand gründen. Diese Faktoren machen das Einzelgewerbe sehr attraktiv, um schnell zu starten. Der Nachteil ist, dass du privat haftest. Dafür gibt es aber steuerliche Vorteile.

  • Gesellschaft. Du möchtest dein Gewerbe mit einer anderen Person zusammen gründen? Kein Problem! Dafür gibt es in Deutschland die Möglichkeit, mit einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (GbR) anzufangen. Dies ist die Version eines Einzelgewerbes für mehrere Gründer.

  • Kapitalgesellschaft. Wenn die private Haftung vermieden werden soll, ist eine beliebte Möglichkeit, direkt mit einer Kapitalgesellschaft zu starten. Dies ist zwar mit mehr Aufwand und Kosten verbunden, allerdings ist die Haftung auf das eingebrachte Kapital beschränkt. Kapitalgesellschaften werden hierbei meist in eine UG (haftungsbeschränkt) und eine GmbH unterteilt.

Wenn du mehr über die verschiedenen Rechtsformen und die Gewerbeanmeldung erfahren möchtest, lies unseren Artikel In 6 Schritten zur Anmeldung eines Gewerbes für deinen Online-Shop.

Nimm bei Bedarf die Hilfe eines Anwalts in Anspruch. Und wenn du dich für ein Einzelgewerbe oder eine Gesellschaft entscheidest, achte darauf, dass du dich und dein persönliches Vermögen schützt.

Eröffne ein Geschäftskonto

Dies ist wahrscheinlich der wichtigste Teil bei der Verwaltung deines Dropshipping-Geschäfts. Bevor du Verkäufe tätigen kannst, solltest du sicherstellen, dass deine Einnahmen auf dein Bankkonto eingehen. 

Richte ein separates Geschäftskonto bei einem Finanzinstitut deiner Wahl ein. Achte darauf, dass deine Bank die Gesetze deines Landes einhält. Vermeide es, private und geschäftliche Finanzen zu vermischen, da dies die Buchführung erschwert und dich in rechtliche Schwierigkeiten bringen kann.

Du fühlst dich nicht wohl bei der Verwaltung deiner Finanzen? Dann arbeite am besten mit einem Buchhalter zusammen.

eine Gruppe von Menschen, die an einem Tisch sitzen und auf einen Laptop schauen

Quelle: Pexels

7. Vermarkte deinen Shop, um den Umsatz zu steigern

Denke daran, dass niemand über Nacht erfolgreich geworden ist. Ein Dropshipping-Geschäft ist ein langfristiges Unterfangen, und du solltest kontinuierlich daran arbeiten, um treue Kunden und Verkäufe zu erzielen.

Erfahre mehr über Maßnahmen zur Kundenbindung in unserem Artikel. 

Jetzt, wo dein Dropshipping-Shop startklar ist, ist es an der Zeit, die Verkäufe anzukurbeln!

Wirf einen Blick auf die gängigsten Methoden, um dein Geschäft zur Bekanntheit zu verhelfen:

  • Social-Media-Marketing. Denke an Instagram, Facebook und Pinterest. Baue deine Präsenz in den sozialen Medien auf, indem du eine Unternehmensseite oder ein Konto einrichtest und Inhalte postest, um potenzielle Kunden zu erreichen. Regelmäßige Beiträge helfen dir dabei, mit deinen Followern in Kontakt zu treten und für deine Produkte zu werben.

  • Suchmaschinenoptimierung (SEO): SEO bedeutet Search Engine Optimization. Eine gute Suchmaschinenoptimierung hilft deinem Shop in den Suchergebnissen aufzufallen. Dadurch können deine Kunden dich leichter finden. Füge relevante Schlüsselwörter auf deiner Website und in den Produktbeschreibungen ein. Sorg dafür, dass deine Website leicht zu bedienen ist. Optimiere deinen Shop auch für mobile Geräte.

  • Bezahlte Werbung: Neben dem organischen Marketing kannst du auch in bezahlte Anzeigen investieren, um eine größere Zielgruppe zu erreichen und deinen Umsatz zu steigern. Du kannst auch Retargeting-Anzeigen für Besucher verwenden, die deinen Shop bereits besucht haben. Es ist einfacher, an jemanden zu verkaufen, der bereits interessiert ist, als neue Kunden zu gewinnen.

  • Email Marketing: Sammle die Email-Adressen deiner Shop-Besucher und versende regelmäßig Informationen über neue Produkte, Angebote oder interessante Neuigkeiten. Tipp: Biete deinen Kunden Rabatte an, wenn sie sich anmelden.

  • Content-Marketing: Überlege dir, ob du einen Blog auf deiner Homepage einrichten möchtest. Schreibe einen Beitrag, die allgemeine Fragen beantworten oder Ratschläge zu deinen Produkten geben. Das hilft bei der Suchmaschinenoptimierung (SEO) und zeigt außerdem, dass du Ahnung hast.

  • Influencer-Marketing: Forsche nach jemanden, der für deine Zielgruppe relevant ist und eine große Fangemeinschaft in den sozialen Medien hat, um deine Dropshipping-Produkte zu bewerben. Als Jungunternehmer hast du vielleicht kein großes Budget, daher solltest du Influencern eine Affiliate-Provision anbieten. Auf diese Weise musst du nicht viel Geld ausgeben und du erhältst eine Provision für jeden Verkauf, den du tätigst.

  • Online-Community: Das ist eine wirksame Strategie, um Kundenbeziehungen aufzubauen, ohne direkt an sie zu verkaufen. Nutze die Communities, um deinen Kunden Mehrwert und auch Unterstützung zu bieten. Denk daran, dass es sehr wertvoll ist, in den Gedanken deiner Kunden zu sein.

  • Angebote und Rabatte: Jeder liebt Schnäppchen! Sonderangebote oder versandkostenfreie Bestellmöglichkeiten sind eine fantastische Chance, neue Kunden zu deinem Online-Store zu locken.

Zu guter Letzt: Bleib immer im Gespräch mit deinen Kunden. Das ist vielleicht an sich nicht unbedingt eine Marketingstrategie, aber es wirkt sich definitiv auf deinen Ruf aus.

Die Beantwortung von Kundennachrichten und -kommentaren oder das Bedanken für eine Bewertung zeigt, dass du dich um deine Kunden kümmerst. Das kann auch einen Erstkäufer in einen langfristigen und treuen Kunden verwandeln.

Erfahre mehr:

eine Gruppe von Menschen, die um einen Tisch sitzen

Quelle: Pexels

Analysiere und Optimiere

Sobald du deine Marketingstrategie auf den Weg gebracht hast, solltest du anhand deiner Daten überprüfen, wie sie sich bewährt. Benutze Analysetools wie Google Analytics oder Google Search Console, um die Besucherzahlen deines Shops und die Käufe deiner Kunden zu überprüfen. Du kannst herausfinden, welche Marketingkanäle für dein Dropshipping-Geschäft am besten funktionieren.

Schau dir auch Anzeigenstatistiken an, um die besten Anzeigen zu ermitteln. Probiere ruhig verschiedene Varianten aus, indem du Bilder und Beschreibungen austauschst. 

Lass dich nicht entmutigen, wenn eine Anzeige nicht auf Anhieb funktioniert. Manchmal braucht es Zeit, um herauszufinden, was bei deinen Kunden gut ankommt. Beginn mit einem kleineren Anzeigenbudget und erhöhe es erst, wenn die Anzeige Erfolge verzeichnet.

Letztendlich solltest du deine Marketingperformance und deine Verkaufsergebnisse regelmäßig analysieren. Optimiere deine Produktauswahl, Preisgestaltung und Marketingstrategie, um Kunden zu erreichen und den Umsatz zu steigern.

Du solltest wiederholen und verbessern, was gut funktioniert hat. Scheue dich nicht, alles zu streichen, was deine Zeit vergeudet. Bleibe bei deiner Marketingstrategie, und du wirst mit der Zeit Ergebnisse sehen! 

Bist du bereit, um loszulegen?

Mit unserem Dropshipping Leitfaden hast du schon mal einen Überblick, wie man mit Dropshipping anfängt.

Dieses Geschäftsmodell bietet Flexibilität und niedrige Startkosten. Ganz gleich, ob du eine Leidenschaft in ein Geschäft verwandelst oder einfach neugierig bist und etwas Neues ausprobieren willst. Es ist eine risikoarme Möglichkeit, deine Ideen zu testen. Außerdem können E-Commerce-Unternehmen mit Dropshipping leichter als je zuvor einen globalen Markt erreichen – und das oft vom Sofa aus.

Denke immer daran, dass es ein ständiger Lernprozess ist. Mit Zeit und Hingabe kannst du deine Ideen in ein erfolgreiches Dropshipping-Geschäft verwandeln.

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Häufig gestellte Fragen zum Thema Dropshipping anfangen

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Von Anna Grieco am 2. Apr 2024

Anna Grieco

German Content Marketing Specialist

Anna verstärkt unser Marketing-Team bei Printful als Content Marketing Specialist. Mit ihrer kaufmännischen Erfahrung und ihrer Leidenschaft für kreative Hobbies bringt sie eine ausgewogene Mischung in ihre Arbeit ein.

Anna verstärkt unser Marketing-Team bei Printful als Content Marketing Specialist. Mit ihrer kaufmännischen Erfahrung und ihrer Leidenschaft für kreative Hobbies bringt sie eine ausgewogene Mischung in ihre Arbeit ein.

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Anna Grieco

Von: Anna Grieco

Lesedauer: 17 Minuten 2. Apr 2024

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